Stellvertretender Landrat spricht bei der CSU auch über geplante Stromtrasse
Widerstand bündeln

Roland Grillmeier. Bild: jzk
Politik
Kemnath
19.04.2016
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Wenn es um aktuelle Themen aus dem Landkreis geht, dürfen die Flüchtlingsproblematik und die Stromtrassen nicht fehlen. Diese und weitere Themen beleuchtete stellvertretender Landrat Roland Grillmeier in der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes.

Bei den geplanten Stromtrassen ist nach Ansicht des Mitterteicher Bürgermeisters eine neue Diskussion in Gang gesetzt worden. "Der Widerstand der Bürger sollte noch mehr gebündelt werden." Eine leise Entwarnung gab Grillmeier bei der Unterbringung von Asylbewerbern. Hier habe sich aktuell die Lage etwas entspannt. Die Kreisumlage werde um einen Prozentpunkt gesenkt. Das wirke sich positiv auf die Finanzen der einzelnen Gemeinden aus. "Aber auch der Landkreis braucht Geld, um große Projekt zu stemmen", gab der Redner zu bedenken. Der Anrufbus Baxi werde immer besser angenommen. "Über 2600 Personen werden derzeit mit diesem kostengünstigen Transportmittel im Landkreis monatlich befördert", wusste Grillmeier.

Weiter sprach er das von Stiftland- und Steinwaldallianz gemeinsam entwickelte Touristikprogramm, die Wichtigkeit der kleinen Krankenhäuser im Landkreis und den demografischen Wandel an. Für kommunale Anliegen wie Städtebauförderung oder Dorferneuerung sei im Bezirk Oberpfalz und bei der Regierung in Regensburg eine positive Stimmung zu spüren.

Ausdrücklich lobte er das Engagement der Abgeordneten. Der engere Kreisvorstand habe sich für Albert Rupprecht als Direktkandidat für die Bundestagswahl ausgesprochen, Reiner Meier solle einen guten Listenplatz bekommen. Ein Lob galt Tobias Reiß, der sich im Landtag vehement für seinen Wahlkreises einsetze.

"Die Stadt Mitterteich ist ein Vorbild im Bereich der Barrierefreiheit" sagte Ortsvorsitzender Werner Nickl, als er sich beim Referenten bedankte.
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