Fußball
Buchbergelf in brenzliger Lage

Beim Abwehrversuch des Kemnather Torwarts Leonhard Birner (links) bekommt der Wernberger Johannes Schweiger (rechts) einen Schlag ab. Mathias Blank (Mitte) ist in dieser Szene nur Zuschauer. Bild: Eger
Sport
Kemnath
18.04.2016
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Ein weiterer Schritt Richtung Bezirksliga-Aufstieg: Tabellenführer FC Wernberg gewann das Nachbarduell der Fußball-Kreisliga West beim SV Kemnath/Buchberg mit 5:2 und freute sich über die Kunde aus Schmidgaden. Dort besiegte der abstiegsbedrohte FC den TSV Tännesberg und sorgte dafür, dass sich der Vorsprung der Wernberger auf sieben Zähler vergrößerte. Von den acht Mannschaften, die im Abstiegskampf stecken, gewann nur der FC Schmidgaden. Für Schlusslicht SV Kemnath wird die Lage bei nun fünf Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz dagegen immer bedrohlicher.

SV Kemnath 2:5 (2:2) FC Wernberg

Tore: 0:1 (4.) Johannes Schweiger, 1:1 (29.) Alexander Grill, 2:1 (37.) Max Gebert, 2:2/2:3 (41./48.) Stephan Lindner, 2:4 (68.) Christoph Lindner, 2:5 (88.) Bernd Zimmermann - SR: Karl Heinz Späth - Zuschauer: 160.

(seb) Die Wernberger legten los wie die Feuerwehr und wirbelten die Kemnather Abwehr gehörig durcheinander. Vor allem über ihre rechte Angriffsseite starteten die Gäste durch kluges Kombinationsspiel immer wieder gefährliche Angriffe. Einer führte bereits in der 4. Minute zur verdienten Führung. Als die Wernberger in der 15. Minute eine hundertprozentige Chance vergaben, kippte die Begegnung. Grill erzielte nach einem Querschläger in der FC-Abwehr den überraschenden Ausgleich und kurz darauf ging der SVK durch Max Gebert in Führung. Noch vor der Pause sorgte der beste Wernberger, Stephan Lindner, für den Ausgleich und sieben Minuten nach dem Seitenwechsel für das 2:3. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich immer mehr die spielerische Klasse des Tabellenführers durch - trotz einer tollen kämpferischen Einstellung der Kemnather. Während die Hausherrn immer wieder versuchten, ihren Stürmer Grill mit hohen und weiten Bällen in Szene zu setzen, erspielten sich die Gäste durch variables und temporeiches Passspiel immer wieder Torchancen - und schraubten das Ergebnis in die Höhe.
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