Fußball
Spitzenreiter zu stark für SVSW Kemnath

Der Kemnather Matthias Riedl (links) versucht, sich am Amberger Abwehrspieler Daniel Maltsev vorbeizuspielen. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Kemnath
18.04.2016
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Kampfkraft alleine reichte dem SVSW Kemnath nicht, um Bezirksliga-Spitzenreiter FC Amberg II etwas Zählbares abzuringen. Mit der 0:2-Niederlage rutschte Kemnath auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

SVSW Kemnath: Winkler, Gradl (32. Holzner), Schottenhammel, Schmidt, Philipp (78. Sebald), Kastl, Togani, Teufel, Scherl, Riedl, Ferstl

FC Amberg II: Bleisteiner, Schmien, Maltsev, Knoll, Giehrl, Rudert, Hausmann, Reinwald, Meyer, Klama, Devrilen

Tore: 0:1 (29.), 0:2 (74.) Ibrahim Devrilen Ibrahim - SR: Waworka (SC Kleinwinklarn) - Zuschauer: 110 - Rot: (89.) Benjamin Schmidt (Kemnath) rohes Spiel

Tabellenführer FC Amberg II wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte mit 2:0 beim SVSW Kemnath. Der Gast zeigte sich während der gesamten Spieldauer überlegen. Die ballsicheren Giehrl und Hausmann verteilten geschickt die Bälle und die beiden Sturmspitzen Rudert und Devrilen waren immer brandgefährlich. Die keinesfalls enttäuschenden Gastgeber blieben der Linie der letzten Spiele treu und zeigten sich zweikampfstark und kompakt in der Defensive.

Die Anfangsphase gehörte ganz klar den Gästen, viel Ballbesitz war die Folge. Zwingend wurde es aber erst, als sich Meyer links durchsetzte und Rudert zur Stelle war, sein Kopfball ging allerdings neben das Tor. Kurze Zeit später hatte Devrilen ebenfalls per Kopf die Chance, ehe Tobi Gradl einen Schuss kurz vor der Torlinie blockte. Devrilen war es auch, der am Pfosten scheiterte. Danach gelang es den Schwarz-Weißen, besser ins Spiel zu finden. Sie eroberten viele Bälle, die aber oft leichtfertig vergeben wurden. Nach gut einer halben Stunde war es Devrilen, der zum 0:1 einschoss. Nach feinem Zuspiel ließ er Winkler keine Chance. Die Kemnather hatten anschließend ihre beste Phase und verlagerten das Spielgeschehen in die Hälfte der Gäste. Christian Ferstl hatte nach einem Riedl-Pass die Chance zum Ausgleich. Er scheiterte jedoch freistehend an Bleisteiner.

Nach der Pause waren die Aktionen der Gäste nicht mehr so zwingend wie zu Beginn des Spiels. Die Schwarz-Weißen hielten mit viel Einsatz dagegen und hatten auch die eine oder andere Schussmöglichkeit. Die Abwehr der Gäste zeigte sich jedoch gut organisiert und ließ wenig zu. Trotzdem versuchten die Gastgeber weiter alles. Ein Abspielfehler entschied die Partie. Rudert legte den Ball quer und Devrilen vollstreckte zur Vorentscheidung. Kurz vor Schluss zeigte der Schiedsrichter Benjamin Schmidt die Rote Karte. Eine durchaus umstrittene Entscheidung in einem ansonsten fairen Spiel. Die letzte Chance hatten die Kemnather, der Freistoß von Marcel Scherl ging aber über das Tor.

Am Ende war es ein verdienter Auswärtssieg der Gäste, die ihre Ansprüche auf die Meisterschaft untermauerten. Für die Schwarz-Weißen heißt es, im Endspurt an die Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen. Der Glaube an den Klassenerhalt ist weiter vorhanden.
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