Fußball
SVSW Kemnath sendet Lebenszeichen

Sport
Kemnath
04.04.2016
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Der SVSW Kemnath hat sich längst noch nicht aufgegeben. Gegen den SV Schwarzhofen gelang ein wichtiger 1:0-Sieg. Allerdings punkteten auch die Konkurrenten im Abstiegskampf der Bezirksliga Nord.

SVSW Kemnath: Winkler, Gradl, Teufel, Schmidt, Philipp, Knodt, Togani (65. Schäffler), Schraml, Scherl, Aran (88. Sebald), Ferstl

SV Schwarzhofen: Eiber, Setilin, Ferstl, Hruby, Ziereis, Zäch, Gietl, M. Weiß, Danner, Gebhard (45. F. Weiß), Ludascher

Tor: 1:0 (25.) Marcel Scherl - SR: Seebauer (Cham) - Zuschauer: 105

Der Dreier gegen Schwarzhofen war für die Truppe von Spielertrainer Markus Sebald allemal verdient. Dabei mussten die Kemnather im Vorfeld zusätzlich auf Schottenhammel, Riedl und Kastl verzichten. Aber ähnlich wie in den vergangenen Spielen stand die Defensive kompakt und ließ den doch etwas enttäuschenden Gast nur wenig Platz für sein gewohntes Spiel. Dem besten Spieler auf dem Platz, Marcel Scherl, gelang bereits in der ersten Hälfte der entscheidende Treffer.

Von Beginn an legten die Platzherren großen Einsatz an den Tag und bestimmten die Anfangsphase. Während die Gäste immer wieder versuchten, über Danner und Weiß ihr Spiel aufzuziehen, verlegten sich die Schwarz-Weißen auf Konter. Einer dieser Gegenangriffe gelangte über Chris Ferstl zu Marcel Scherl, der in der 25. Minute eiskalt vor Eiber vollstreckte. Danach war es Ufuk Aran, der knapp über das Tor zielte. Wiederum Marcel Scherl zwang den besten Gästeakteur Eiber zu einer Glanzparade. Von den Gästen kam nicht viel. Einzig Danner scheiterte an Winkler.

Kurz nach der Pause hätte Ramiz Togani für die Vorentscheidung sorgen müssen. Nachdem Marcel Scherl an Eiber scheiterte, gelangte der Ball zu Togani, der völlig frei vor dem leeren Tor stand. Jedoch versprang der Ball kurz vor dem Abschluss unglücklich, so dass diese glasklare Möglichkeit ungenutzt blieb.

Die Gäste versuchten danach, mit Diagonalbällen zum Erfolg zu kommen. Vor allem Abwehrchef Hruby kurbelte die Angriffe des Gastes an. Doch die Defensive der Schwarz-Weißen stellte sich darauf ein. Mit zunehmender Spieldauer brachten die enttäuschenden Gäste unnötige Härte ins Spiel. Schwarzhofen hatte durch Danner seine einzige Möglichkeit zum Ausgleich, Kapitän Teufel rettete aber auf der Linie. Kurz vor Schluss hätte Schraml den Sack zumachen müssen, sein Schuss zischte knapp über das Tor. Am Ende freuten sich die Kemnather über die enorm wichtigen und verdienten drei Punkte. Anders als zuletzt belohnten sich die Spieler von Coach Markus Sebald für ihre Leistung.
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