300 Teilnehmer aus dem Landkreis Tirschenreuth beim BRK-Helfertag
Beim Helfen in Übung bleiben

Sie "erschnorchelten" sich im Hallenbad erfolgreich das dazugehörige Abzeichen.
Vermischtes
Kemnath
15.03.2016
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Über 300 Teilnehmer aus dem Landkreis Tirschenreuth waren zum BRK-Helfertag nach Kemnath gekommen. Auch neuer Methoden nahm sich der Kreisverband dabei an - beispielsweise wie Drohnen eingesetzt werden können.

/Tirschenreuth. Bereits zum zweiten Mal war Kemnath am Samstag Gastgeber für den Helfertag des BRK-Kreisverbandes Tirschenreuth. Die Angebote für die ehrenamtlichen Mitarbeiter verteilten sich in und rund um die Räumlichkeiten der Mittelschule sowie aufs Hallenbad.

Der Kreisverband mit seinen fünf Gemeinschaften - den Bereitschaften, dem Jugendrotkreuz, der Wasserwacht, der Bergwacht und der Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit - hatte ein umfangreiches Programm ausgearbeitet. Unter dem Motto "Wir haben viele Talente und eine Idee" waren wieder die ehrenamtlichen Helfer im gesamten Kreisverband eingeladen worden, an 47 Workshops teilzunehmen. Es gab die Möglichkeit, sich fortzubilden, andere Gleichgesinnte kennen zu lernen und Pflichtbelehrungen zu absolvieren. Über 300 Teilnehmer nutzten das Angebot.

"Mit diesem Tag soll erreicht werden, dass Helferinnen und Helfer nicht mehrere Tage pro Jahr aktiv zur Fortbildung kommen müssen. An einem Tag ist alles zu erledigen und die knappe Zeit eines jeden Einzelnen wird dadurch nicht überstrapaziert", betonte BRK-Kreisgeschäftsführer Holger Schedl.

Vorträge und Schnorcheln


Auswählen konnte jeder Teilnehmer aus einem attraktiven Programm mit verschiedenen praktischen und theoretischen Einheiten: Die Angebotspalette reichte von Arztvorträgen wie "Von Herzrhythmusstörungen bis zum -stillstand" und "Der psychiatrische Notfall" über den Erfahrungsaustausch Erste-Hilfe-Ausbildung und der Rezertifizierung Frühdefibrillation und der Möglichkeit, das Schnorchelabzeichen abzulegen, bis hin zur Baumrettung.

Sowohl Theorie wie auch Praxis wurden den ganzen Tag über miteinander verbunden. Auf großes Interesse stieß auch der Workshop unter der Überschrift "Drohnen im Einsatz", den Gerald Wagner und Benjamin Sertl betreuten. Sie erklärten, wie Drohnen bei der Vermissten- oder Verletztensuche eingesetzt werden. Unter anderem verschaffen die Geräte vor allem in unwegsamem Gelände oder in Waldgebieten den Rettern schnell einen Überblick.

Ganztägig boten die Organisatoren auch eine Kinderbetreuung an, so dass sich die Erwachsenen ganz auf ihre ausgewählten Programme konzentrieren konnten.
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