ARGE Fisch serviert amerikanische Krebse, um einheimischen Artgenossen das Leben zu retten
Artenschutz durch Aufessen

Wem er schmeckt, der ist ganz wild darauf. Einschlägig konditionierte Gourmets sollten aber im Zweifelsfall darauf achten, wo die Krebse herkommen, bevor sie im Kochtopf und auf dem Teller landen. Bild: hfz
Vermischtes
Kemnath
02.11.2016
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Bis zum Jahr 1860 gab es Edelkrebse praktisch in jedem Wiesengraben. Doch dann zog die "Krebspest" durch ganz Europa und vernichtete die Vorkommen bis auf kleine Restbestände. Eingeschleppt wurde die Krankheit durch amerikanische Krebse, die teilweise resistent dagegen sind.

So konnten sich die Übersee-Arten wie der Kamber-Krebs in unseren Gewässern ausbreiten, während der einheimische Edelkrebs fast ausgestorben ist. Heute kommen Europäische Edelkrebse fast nur noch in geschlossenen Gewässersystemen wie Baggerseen, Kies- und Schottergruben oder Fischteichen vor.

Was kann man also tun, um unsere einheimischen Edelkrebse zu retten? Vielleicht die amerikanischen Krebse aufessen? Genau das plant die ARGE Fisch nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr mit einer zweiten Aktion "Artenschutz durch Aufessen" am Samstag, 19. November, um 18 Uhr im Gasthof Goldene Krone und Weißes Roß. Zunächst erzählt Krebs-Experte Michael Bäuml von seiner bio-zertifizierten Zucht "Stiftland-Krebse". Im Anschluss geht es den "Einwanderern" an den Panzer - Gebrauchsanweisung inklusive. Kostenpunkt pro Gast: 25 Euro (ohne Getränke). Anmeldung bei der ARGE Fisch, Telefon 09631/88-330 oder E-Mail pia.stevens@tirschenreuth.de erforderlich.
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