Aschermittwochsgottesdienst für Kinder
Kein trauriger Tag

Während der Aschermittwoch-Andacht zeichneten Pfarrer Konrad Amschl (rechts) und Gemeindereferent Jochen Gößl den Kindern und ihren Eltern ein Aschenkreuz auf die Stirn. Bild: jzg
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Kemnath
12.02.2016
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Mit dem Lied "Ich steh am Anfang eines Weges, seh nicht sein Ende, nicht sein Ziel" begann der Aschermittwochsgottesdienst für die Kinder in der Stadtpfarrkirche. "Der Aschermittwoch ist eigentlich kein trauriger Tag", erklärte Gemeindereferent Jochen Gößl den Kindern, "die Freude bleibt ja, nur der Faschingsspaß ist vorbei."

"Alles ist wichtig, die laute Freude vom Karneval und auch die ruhige Fastenzeit", meinte Stadtpfarrer Konrad Amschl. "Unser Fasten sollen wir nicht zur Schau stellen, sondern uns darüber freuen, dass nun etwas Neues beginnt" hieß es im Evangelium. "Von unseren Faschingssachen bleibt nur Asche übrig", gab Amschl zu bedenken, "die erinnert uns an unser Ende, aber auch, dass etwas Neues beginnt", regte er an. Nach den Fürbitten zündete Gößl mit einigen Kindern in einer Schale vor dem Volksaltar Palmzweige vom letzten Osterfest, einen Tannenzweig vom Christbaum und Luftschlangen und Papiermasken vom Rosenmontag an.

Alle Kinder traten mit ihren Angehörigen vor den Altar, wo Amschl und Gößl das Aschenkreuz auf deren Stirn zeichneten. "Überlegt, wie jeder von euch persönlich den Weg in die Fastenzeit gestalten will", forderte Gößl die Buben und Mädchen auf. "Ich faste mit den Augen, den Ohren, dem Mund, den Händen oder den Füßen", waren gute Antworten, die mit Beispielen belegt wurden.

Nach dem Segen und dem Lied "Alle Knospen springen auf" endete die besinnliche Fastenandacht für Kinder. Um 19 Uhr zelebrierte Konrad Amschl einen Gottesdienst mit Aschenauflegung für die Erwachsenen.
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