Atemschutzgeräteträger gehen zur Brandbekämpfung und Personenrettung vor
Im Rathaus raucht´s

Ein Atemschutzgeräteträger ist im Heizungskeller verunfallt. Da ist jede Hand gefragt, der Kamerad muss schnell aus dem Gefahrenbereich, die Atemluftversorgung sichergestellt werden.
Vermischtes
Kemnath
27.10.2016
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(mde) Schon wieder ein Brand, erneut im Rathaus und auch diesmal eine Übung. Doch diesmal war das "Feuer" nicht im Dachgeschoss, sondern im Keller ausgebrochen.

Die Vorgabe für die Feuerwehr Kemnath lautete: Bei Arbeiten an der Heizungsanlage ist es zu einer Verpuffung gekommen. Zwei Personen im Gebäude werden vermisst. Um die Situation möglichst realistisch dazustellen, erzeugten zwei Nebelmaschinen den Rauch. Nur wenige Zentimeter Sicht hatten die Atemschutzträger beim Vorgehen im Keller. Zur Durchsuchung waren der Tastsinn und gemeinsame Absprache gefragt. Der "Heizungsmonteur" konnte schnell aufgefunden und über ein Fenster ins Freie gerettet werden. Mit einer Wärmebildkamera machten die Einsatzkräfte Brandstellen schnell ausfindig.

Ein weiterer Atemschutztrupp durchsuchte das Erdgeschoss, wo er schließlich das vermisste Kind (Puppe) des Heizungsmonteurs fand. Es hatte sich in einem Schrank versteckt. Aufgrund der Größe des Übungsobjektes waren etliche Schlauchlängen notwendig.

Kamerad retten


Da ein Unglück selten allein kommt, ergänzte der Übungsleiter das Szenario noch mit einem verunfallten Atemschutzgeräteträger. So kam auch ein Sicherheitstrupp zum Einsatz. Dieser brachte den Kameraden schnell aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich und versorgte diesen durch eine spezielle Sicherungstrupptasche mit Atemluft. Danach rette der Trupp den Verletzten aus dem Gebäude.
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