Auch Toter Winkel Thema beim Sicherheitstag
Rückblicke, die Leben retten

Petra Schindler und Ruth Panzer (von links) prüften die Sehschärfe bei den Schülern. Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
18.10.2016
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Bestens organisiert hat Sicherheitsbeauftragter Sebastian Vogel den Sicherheitstag für die fünften Klassen an der Realschule. Um die Effektivität zu erhöhen, teilte er jede der fünf Klassen sowie die Mädchen und Buben der Mittelschule in zwei Gruppen auf. Die theoretischen und praktischen Unterweisungen sollten den Verkehrsunterricht der Grundschulen weiterführen und ergänzen.

Ruth Panzer und Petra Schindler von Augenoptik Schippel in Kemnath boten den 135 Kindern einen Sehtest an, bei dem sie die zentrale Tagessehschärfe bestimmten. "Spielen und Toben am Bahnsteig ist gefährlich", warnten Josef Prill und Beate Meyer von der Bundespolizei Weiden. Die Züge seien viel leiser und schneller als man denke. Ihr Bremsweg sei zudem sieben Mal länger als der eines Autos. "Sicherheit auf dem Schulweg, im Schulbus und an der Bushaltestelle" war das Thema von Polizeihauptkommissar Dieter Striegl und Polizeihauptmeister Carsten Landgraf von der Kemnather Inspektion.

Josef Krauß, Franz Zetlmeisl und Josef Götz demonstrierten eindrucksvoll, wie gefährlich der Tote Winkel beim Rechtsabbiegen für Fußgänger und Radfahrer sein kann. Dazu durften die Schüler auf dem Fahrersitz eines großen Feuerwehrautos Platz nehmen. Beim Blick in den Rückspiegel bemerkten sie, dass eine bestimmte Fläche nicht einzusehen ist.

Auf einem abgesicherten Platz neben dem Schulsportgelände starteten Uwe Haubner und Andreas Helwig vom ADAC Nordbayern die Aktion "Hallo Auto". Dabei erarbeiteten sie mit den Realschülern den Zusammenhang zwischen Reaktionszeit, Bremsweg und Anhalteweg.
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