Bedrohliche Entwicklungen rechtzeitig erkennen
Für Freiheit kämpfen

"Die Frage nach Krieg und Frieden ist aktuell geblieben", mahnte Bürgermeister Werner Nickl am Kriegerdenkmal. Die anschließende Kranzniederlegung musste jedoch entfallen. Bild: jzk
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Kemnath
16.11.2016
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Schönreuth. Freiheit und Demokratie brauchen Menschen, die sie erkämpfen, bewahren, schützen und stärken, betonte Bürgermeister Werner Nickl am Kriegerdenkmal. Die Werte, die die Grundlage unserer Gesellschaft bildeten, seien keine selbstverständlichen Güter. Deshalb komme dem Volkstrauertag nach wie vor ein hoher Stellenwert zu. Ein Gedenken aufgrund von Rückschlüssen aus der Geschichte sensibilisiere dafür, bedrohliche Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und jeden Menschen zu achten.

Stadtpfarrer Konrad Amschl bat um Gottes Gnade für die gefallenen und vermissten Soldaten. Josef Zaglmann stimmte mit dem Kirchenchor das Lied "Von guten Mächten wunderbar geborgen" an. Nachdem die Blaskapelle das Lied vom "guten Kameraden" gespielt hatte, dankte Norbert Heining von der Krieger- und Soldatenkameradschaft allen Beteiligten für die würdige Gestaltung der Feier.

Zuvor hatte der Geistliche in der Filialkirche einen Gedenkgottesdienst zelebriert. Im Altarraum standen die Fahnenabordnungen der Feuerwehr sowie der Krieger- und Soldatenkameradschaft Schönreuth.

Kein KranzDie Kranzniederlegung musste ausfallen. Nach seiner Rede musste Bürgermeister Werner Nickl feststellen, dass kein Kranz da war. "Das ist alleiniges Verschulden der Krieger- und Soldatenkameradschaft Schönreuth", sagte er nach der Feier verärgert, Diese sei dafür zuständig - "und das schon seit Jahrzehnten." (jzk)
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