Beispielhaftes Konzept
Realschule Kemnath erhält MINT21-Preis des Kulturministeriums und der bayerischen Wirtschaft

Realschulrektor German Helgert (Zweiter von links) begleitete die Neunt- und Zehntklässler von der Arbeitsgemeinschaft CNC-Fräsen nach München. Ihr Konzept würdigten unter anderem Staatssekretär Georg Eisenreich (links), Michael Mötter (Geschäftsführer des bbw, von rechts) und Michael Lindemann (vbw). Bild: Steffen Leiprecht
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Kemnath
11.12.2015
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Die Reise nach München hat sich für die Kemnather Realschule gelohnt: Am Freitag erhielt sie im Haus der Bayerischen Wirtschaft als eine von acht Schulen im Freistaat den mit jeweils 500 Euro dotierten MINT21-Preis 2015.

München/Kemnath. Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Michael Lindemann (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, vbw) und Michael Mötter, Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw), honorierten damit besonders kreative Projekte, die junge Menschen für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) begeistern sollen.

Eisenreich hob das besondere Engagement der acht ausgezeichneten, aber auch der weiteren 60 Netzwerkschulen für ihre Schüler hervor. "Bayern braucht gut ausgebildete MINT-Fachkräfte, um erfolgreich zu sein." Ihnen eröffneten sich sehr gute Zukunftschancen. Daher müsste schon bei Kindern und Jugendlichen Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geweckt werden. "Die heute ausgezeichneten Schulen haben diese Herausforderung erkannt und beispielhafte Konzepte umgesetzt."

Die MINT21-Initiative von Kultusministerium, vbw und bbw an bayerischen Realschulen sei aus Sicht der Wirtschaft der richtige Ansatz, um die Begabungen der Jugendlichen früh zu erkennen und zu fördern, erklärte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Ein Ausbildungsplatz in der Metall- und Elektroindustrie biete eine gute Vergütung und beste Karrieremöglichkeiten, gerade auch für Realschulabsolventen."

Anna Engel-Köhler, Hauptgeschäftsführerin des bbw, sah in der MINT21-Initiative einen Spielraum, um auszuprobieren, mit welchen Maßnahmen Schüler für ein mathematisch-naturwissenschaftliches Fach interessiert werden können. Sie begeistere der Ideenreichtum der Schulen genauso wie die Motivation und Leistungen der Schüler.

Die weiteren Preisträger neben der Realschule Kemnath sind: Stefan-Krumenauer-Schule Eggenfelden, Herzog-Ludwig-Realschule Altötting, Erzbischöfliche St.-Irmengard-Realschule Garmisch-Partenkirchen, Markgraf-Friedrich-Schule Rehau, Realschule Zirndorf, Realschule Hösbach und Anton-Fugger-Realschule Babenhausen.

Preis für Fräsen-ArgeDie Kemnather Realschule erhielt den Preis für die Arbeitsgemeinschaft (Arge) CNC-Fräsen für die 9. und 10. Jahrgangsstufe. Diese verzahne optimal die schulische und berufliche Ausbildung, heißt es in der Begründung. Die Schüler arbeiten mit einer CNC-Maschine und erlernen so Grundlagen der CNC-Fertigung, Programmiersprachen, Erstellen von Zeichnungen und Fertigen von Werkstücken. Die Arbeitsgemeinschaft kooperiert dabei unter anderem mit Ausbildungsbetrieben und lokalen Einrichtungen.
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