Berliner Festprediger
Prälat Karel Simandl hält die Weihnachtsmesse

Prälat Dr. Simandl (rechts) bei seiner Festpredigt. Bild: hl
Vermischtes
Kemnath
30.12.2015
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Waldeck. Beim Festgottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag hielt in der Pfarrkirche Prälat Dr. Karel Simandl von der Nuntiatur Berlin die Festpredigt. Er übermittelte auch die Grüße von Erzbischof Dr. Nicola Eterovic, der ebenfalls im vergangenen Jahr die Pfarrei besucht hatte.

"Am Weihnachtsmorgen wird die Geburt Christi gefeiert, die von den Propheten des Alten Bundes verheißen worden und in der Weihnacht Wirklichkeit geworden ist", sagte Simandl. Die Geburt des Christkindes hat über der Welt einen Stern aufgehen lassen, der nicht mehr versinkt. Gemerkt haben das zuerst die ganz einfachen Menschen, die Hirten, aufmerksam gemacht durch die himmlischen Boten. Erst später kamen die Vertreter der Gelehrtenschaft, die Weisen aus dem Morgenland, geführt von einem Stern und brachten ihre Schätze.

Nun seien die Gläubigen gefragt. Da denkten vielleicht einige: Ich habe Geld für die Adveniatkollekte oder andere wohltätige Zwecke gespendet. "Das ist in Ordnung aber gibt es da nicht noch etwas, was ich Gutes tun könnte. Vielleicht gibt es einen Menschen, dem ich noch nicht verziehen habe und sollte einen Schritt zur Versöhnung wagen?", mahnte Simandl.

Bevor Pfarrer Heribert Stretz den Päpstlichen Segen erteilte, bedankte er sich beim Kirchenchor unter der Leitung von Klaus Wegmann und Juliane Busch an der Orgel, die schon die Christmette am Heiligen Abend mitgestaltet hatten.

Er dankte besonders auch Prälat Dr. Karel Simandl für die Konzelebration und seine ermutigende Predigt. Dem Pfarrgemeinderat dankte er für den weihnachtlichen Schmuck der Pfarrkirche, des Christbaums und für viel Fleiß und Talent.
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