Bürgergespräch mit CSU
Engpass an Kindern und Plätzen

Bürgermeister Werner Nickl (vorne, Dritter von rechts) informierte die Bürger über die aktuelle Situation an der Schule, Bauplätze und wer wo parken darf. Bild: hl
Vermischtes
Kemnath
10.09.2016
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Die Schülerzahl ist so weit gesunken, dass sie nur noch zwei erste Klassen zulässt. Wie es mit der Schule weitergehen soll, war unter anderem Thema des Bürgergesprächs, zu dem die CSU eingeladen hatte.

Waldeck. Bürgermeister Werner Nickl informierte, dass laut der Schulleitung und dem Schulamt aus pädagogischen Gründen eine "Einhäusigkeit" notwendig sei. Der Schulverband Kemnath-Kastl müsse daher aufrechterhalten werden. Die Folge davon sei, dass es in Waldeck keine erste Klasse geben könne.

Zahl nimmt wieder zu


Die Grundschule Waldeck werde aber nicht aufgegeben, da ab 2019 die Schülerzahlen voraussichtlich wieder steigen werden. So müsse man jährlich entscheiden. In der nächsten Zeit wird das Gebäude brandschutzrechtlich verbessert.

Auch um die Bebauung in Waldeck drehte sich das Gespräch. Nickl informierte, dass es noch ausreichend Bauplätze gebe, die Besitzer diese aber leider nicht verkaufen wollten. Sie werden deshalb von der Stadt angeschrieben. Hans Wegmann meinte, wenn niemand dazu bereit sei, müsse man über neue Bauplätze nachdenken. Er schlug für die drei Plätze hinter der Schule vor, diese bis dahin neuzugestalten. Die Besitzer wären angeblich abgabebereit. Der Bürgermeister nahm die Anregung auf und will sie mit dem Bauamt erörtern.

Nickl will sich um das Anliegen von Familie Schupfner im Hopfenthal kümmern. Sie will auf ihrem Grundstück eine Garage bauen. Das Landratsamt schreibt aber eine Grenzbebauung vor, so dass die Regenrinne ins Mauerwerk zu verlegen ist. Dies sei aber unmöglich. Probleme mit dem Landratsamt habe es schon häufiger gegeben. Die Stadt sollte den Bebauungsplan ändern, damit eine freiere Bebauung möglich ist.

Ein Anwohner sprach die Parksituation im Markt an. Manche Hausbesitzer betrachten die Plätze vor ihrem Haus offensichtlich als ihr Eigentum und dulden andere Parker nicht. Nickl betonte, dass es sich hier um öffentliche Parkplätze handelt. Im nächsten KEM-Journal werde er darauf hinweisen.

Neue Plätze


Die Bäume sollen noch im Herbst zugeschnitten werden. Ein Bürger bemängelte, dass es Leute gibt, die ihre Blechdosen lieber neben als im Container entsorgen. Außerdem tauchte die Frage auf, wer für das Gras in Wasserrinnen und an Bordsteinen zuständig ist. Diese Pflicht liege, so der Bürgermeister, beim Anlieger.

Das Gemeindeoberhaupt gab noch bekannt, dass ein neues Seniorenheim in Kemnath entstehen soll. Außerdem werden im Falkensteinpark behinderten- und seniorengerechte Wohnungen mit Betreuungsmöglichkeiten gebaut. Es bestehe nämlich dringender Bedarf, weil viele pflegebedürftige Kemnather Bürger bisher bereits in anderen Gemeinden untergebracht werden müssten.
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