Christi Himmelfahrt
Kemnather Gläubige ziehen für gute Ernte und Wachstum durch die Fluren

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Kemnath
04.05.2016
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Drei Tage vor Christi Himmelfahrt beginnen die Bitttage. In diesem Jahr fiel die erste Prozession zur Filialkirche nach Oberndorf auf das Hochfest der heiligen Maria, der Schutzfrau Bayerns. "Sie hat in ihrem Leben erfahren, was es heißt, unter dem Schutz Gottes zu stehen", betonte Stadtpfarrer Konrad Amschl am Montag.

Zahlreiche Gläubige zogen von der Stadtpfarrkirche betend durch die Fluren zur Oberndorfer Kirche. Hans Steinkohl betete den Rosenkranz vor. Oft wiederholte er die Bitte: "Der uns die Früchte der Erde geben und erhalten wolle." Am Ziel stimmte er die Pilger mit der Allerheiligenlitanei auf den Bittgottesdienst ein. Das Entscheidende für unser Leben sei nicht selbstverständlich, erklärte der Geistliche. "Wachstum und Fruchtbarkeit sind allein ein Geschenk unseres Schöpfers". Mesnerin Marlene Koller-Weichs trug die Lesung vor. Josef Zaglmann begleitete die Volksgesänge auf der Orgel. Erstmals in diesem Jahr wurde der Wettersegen gebetet. Nach der Bayernhymne zogen alle wieder zurück zur Kemnather Kirche, wo ihnen Amschl den Segen erteilte. In der Schönreuther Filialkirche zelebrierte Pfarrer Heribert Stretz um 19 Uhr eine Bittmesse der Pfarrei Waldeck zu Ehren des heiligen Sebastian und für verstorbene Pfarrangehörige. Am Dienstag führte der zweite Bittgang zur Kalvarienbergkirche, wo ebenfalls ein Bittgottesdienst gefeiert wurde. Der dritte Bittgottesdienst heute, Mittwoch, um 19 Uhr ist zugleich die Vorabendmesse zum Hochfest Christi Himmelfahrt.
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