"Cooler" Konrektor geht in Ruhestand

Herzlichen Dank für sein Engagement an der Kemnather Schule sagten Schulamtsdirektor Rudi Kunz und Rektorin Christine Wiesend dem scheidenden Konrektor Anton Waldmann (links mit seiner Frau Sieglinde). Bild: jzk
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Kemnath
30.07.2016
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Fast vier Jahrzehnte war Toni Waldmann als Lehrer in Kemnath tätig, seit 1999 als Konrektor. Mit Ablauf dieses Schuljahres endet seine Dienstzeit an der Grund- und Mittelschule. Mit viel Humor verabschiedeten ihn Kollegium und Schüler.

Pressath/Kemnath. "Ein Kapitel geht zu Ende, du warst immer für uns da", sangen der Schul- und der Lehrerchor bei der offiziellen Abschiedsfeier im Mehrzweckraum der Grundschule. "Du warst eine Persönlichkeit und hast nicht durch schöne Reden, sondern durch Arbeit, durch deine Vorbildwirkung und deinen humanen Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen überzeugt", erklärte Schulamtsdirektor Rudi Kunz. "Es war für mich ein großes Glück, dich als Stellvertreter an meiner Seite zu haben", beteuerte Rektor a.D. Josef Etterer, der sich für die Zusammenarbeit bedankte.

"Du warst Lehrer mit Leib und Seele und hast vielen Schülern das Rüstzeug für ihr weiteres Leben gegeben", sagte Rektorin Christine Wiesend. "Aber du hast ihnen nicht nur den Unterrichtsstoff beigebracht, sondern ihnen auch ethische Werte und soziale Kompetenzen vermittelt", fuhr sie fort. In den letzten Wochen habe sie immer wieder von Schülern gehört, die bedauern, dass "Herr Waldmann" in den Ruhestand geht. "Der war der Coolste", ist in der Schülersprache das größte Kompliment. Herzlich dankte die Schulleiterin ihrem scheidenden Stellvertreter: "Als Konrektor hast du mich immer unterstützt." Als Abschiedsgeschenk überreichte sie ihm einen Stuhl, den zwei Kolleginnen auf Anregung des Familienzentrums Mittendrin gestaltet hatten.

In seiner Abschiedsrede blickte Toni Waldmann auf seine lange Dienstzeit an der Kemnather Schule zurück: "Die Kemnather Schule und das tolle Lehrerkollegium waren für mich der absolute Glücksfall, der Superlativ", betonte er, "dafür kann man eigentlich nur dankbar sein." Er habe nie woanders hingewollt - trotz einiger Verlockungen. Das tolle Schulklima könne man nicht mit Worten beschreiben. "Kemnath muss man erleben", meinte er. Seinem Nachfolger Jürgen Bayer wünschte er, dass er dieselbe angenehme Atmosphäre erleben darf.

Mit humorvollen Reimen ließ sein Kollege Norbert Lang die Zeit mit dem "Toni" an der Kemnather Schule Revue passieren. Viel Beifall erhielten auch seine Kolleginnen Monika Gottsmann und Heidrun Schelzke-Deubzer, als sie in "Denglisch" einige Episoden aus seinem Lehrerleben zum Besten gaben.

In einem lustigen Sketch schilderten einige Schüler das stressige Leben des Konrektors vor allem am Morgen, wenn er den Vertretungsplan erstellen muss. Mit drei humorvollen Liedern verabschiedete sich das Lehrerkollegium von ihrem lieb gewonnenen Konrektor.
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