Eine Frage der Integration
Tschechisches Aspirin wirkt besser

Vera Gebhardt. Bild: fsa
Vermischtes
Kemnath
11.02.2016
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Vera Gebhardt ist 49 Jahre alt und in Tschechien aufgewachsen. Aber seit vielen Jahren lebt sie mit ihrem Mann Markus und den Kindern (19, 21) in Kulmain und ist dort bestens integriert.

Warum sind Sie aus ihrem Herkunftsland wegzogen?

Vera Gebhardt : Wegen der Beziehung zu meinem Mann

Und wann und warum sind Sie dann in Kulmain gelandet ?

Gebhardt : Das war im Jahr 1998. Damals haben wir unser Haus hier bezogen.

Was ist typisch für die Region und was schätzen Sie hier ?

Gebhardt : Typisch ist diese spezielle, liebenswerte oberpfälzische Mundart und die Pflege der Traditionen, wie Fasching, Kirwa und die vielen anderen Feste. Ich schätze die oberpfälzische Bodenständigkeit und den Zusammenhalt der Menschen. Auch die wunderschöne, gepflegte Landschaft, die vielen Ausflugsmöglichkeiten und die überwiegend gut ausgebauten Straßen gefallen mir.

Was aus ihrer Heimat vermissen Sie am meisten?

Gebhardt : Meine Mutter

Auf was aus ihrem Heimatland können Sie nicht verzichten?

Gebhardt : Das Aspirin. Ich finde, dass das tschechische besser und schneller wirkt.

Welche Tipps haben Sie für Menschen, die sich hier integrieren wollen?

Gebhardt : In erster Linie ist es wichtig, die deutsche Sprache zu beherrschen. Außerdem sollte Integration auch im Arbeitsprozess erfolgen. Auch sollte man zwischenmenschliche Kontakte herstellen, wie zum Beispiel mit den Nachbarn oder mit einem Beitritt zu einem Verein. Ebenfalls wichtig ist Offenheit und der Respekt gegenüber der deutschen Kultur sowie deren Bräuchen und Traditionen.
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