Entspannt Gewissen erforschen
Gläubige füllen beim Taizégebet die Kapelle von „Haus Falkenstein“

Sein zweites Taizégebet in der Pfarrei Kemnath leitete Gemeindereferent Jochen Gößl (stehend) im Seniorenwohn- und Pflegeheim "Haus Falkenstein". Robert Baier, Hans Schweizer und Judith Schliermann (von links) begleiteten die Gesänge. Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
20.12.2015
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Ein abendliches Taizégebet füllte die Hauskapelle im Seniorenwohn- und Pflegeheim "Haus Falkenstein". Bei Gebeten und Gesängen, begleitet von Geige, Gitarre und Flöte, gönnten sich die Gläubigen eine kurze Auszeit vom Weihnachtstrubel.

Kurze, stets wiederholte Gesänge schafften eine Atmosphäre, um gesammelt zu beten. Der oftmals wiederkehrende, aus wenigen Wörtern bestehende und schnell erfasste Grundgedanke prägte sich tief ein. "Lieber Gott, lass uns erfahren, dass du mitten unter uns bist", betete Gemeindereferent Jochen Gößl vor dem ersten Lied "Lobet den Herrn, alle Völker".

"Frieden verkündet der Herr seinem Volk und allen, die ihn lieben", lautete eine Stelle im Psalm 85, den alle abwechselnd beteten. Auf das Lied "Gott ist nur Liebe" folgte eine Lesung aus dem ersten Johannesbrief. In einer Phase der meditativen Besinnung hatte jeder Gelegenheit zu einer ganz persönlichen Gewissenserforschung. "Gemeinsam mit den Muslimen und den Christen, mit den Juden und den Buddhisten und mit allen Menschen, die sich nach Frieden sehnen, rufen wir zu Gott", lautete die Einleitung zu den Fürbitten. "Herr Jesus Christus, lass uns zu Boten von Frieden und Gerechtigkeit werden und ein Segen für diese Welt", betete Pfarrer Konrad Amschl vor dem Segen. Mit dem Kanon "Gib uns deinen Frieden" endete das besinnliche Taizégebet.

Robert Baier (Gitarre), Judith Schliermann (Geige) und Hans Schweizer (Blockflöte) begleiteten die Taizégesänge auf ihren Instrumenten.
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