Ferienprogramm
Kinder stürmen Burg Waldeck

Wie man mit Pfeil und Bogen umgeht, durften die Kinder auf der Burg Waldeck beobachten.
Vermischtes
Kemnath
25.08.2016
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Mit Räuber Hotzenplotz und einem Waldgeist machten Kinder auf der Bug Waldeck Bekanntschaft. Dabei lernten sie viel über das Leben im Mittelalter.

Waldeck. (hl) Bei leichtem Nieselregen trafen sich Kinder und einige Eltern am Marktbrunnen in Waldeck, um mit Franz Horn und Helmut Tausch den Schlossberg zu erstürmen. Auf dem Weg zur Burgruine kam ihnen ein Sträfling - Räuber Hotzenplotz - entgegen, der auf der Flucht vor dem Kerkermeister Grimmbart war. Er versteckte sich zwischen den Kindern und kam so wieder in die Burg hinein.

Dort angekommen gesellten sich zu der Gruppe Landrichter Justinian sowie die Burgfee dazu. Ein Gericht entschied, dass der Räuber für sieben Jahre ins Gefängnis muss, weil er die goldene Gans der Burgfee gestohlen hatte. Er wurde sofort in Ketten gelegt und mit der Schandgeige abgeführt. Das Spiel hatte den Mädchen und Buben viel Spaß gemacht, genau wie die Führung durch die Burgruine, auf den Burgfried und in die Ägidius-Kapelle.

Danach gönnte sich die Gruppe eine Rast am Lagerfeuer. Dort wurden Fackeln angezündet und gegen Einbruch der Dunkelheit der Rückweg nach Waldeck angetreten. Auch der ging nicht reibungslos vonstatten, denn da begegneten die Kinder noch dem Waldgeist. Der stellte sich zwar in den Weg, aber, nachdem ihm die Mädchen und Buben ein lautstarkes "Schleich di!" entgegen riefen, verschwand er so schnell, wie er gekommen war.

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JU-Vorsitzender Markus Schreyer, der auch die kleine Geschichte verfasst hatte, bedankte sich beim HuK mit Vorsitzendem Georg Wagner und seinen Helfern für die Gestaltung des interessanten und lehrreichen Abends. Sein Dank galt auch den Kindern, die alles so schön mitgemacht hatten. Wagner meinte, dass es doch etwas Tolles sei, wenn man der jungen Generation die historische Bedeutung der Burg Waldeck näherbringen und das Mittelalter wieder etwas aufleben lassen kann.
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