Feuerwehren verhindern Schlimmeres
Heiße Asche sorgt für Kellerbrand

Es gab eine starke Rauchentwicklung.
Vermischtes
Kemnath
26.11.2016
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Waldeck. (mde) Heiße Asche war laut der Kemnather Polizei wohl der Auslöser für den Brand am Samstag im Heizungskeller eines Gebäudes in der Godaser Straße. Die zahlreichen Rettungskräfte verhinderten durch das schnelle Eingreifen einen größeren Schaden.

Gegen 17 Uhr wollte die 80-jährige Bewohnerin der Kellerwohnung den Holzofen im Heizraum nachschüren. Dazu entnahm sie mit einer Kohleschaufel einen Teil der noch glimmenden Asche. Offenbar aus Unachtsamkeit fielen Teile der Asche in einen Holzstoß, der sich dann langsam entzündete. Gegen 19.45 Uhr bemerkte die Seniorin schließlich eine Rauchentwicklung und setzte einen Notruf ab. Die Integrierte Leitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Waldeck, Schönreuth und Kemnath. Unter schwerem Atemschutz lokalisierten drei Atemschutztrupps den Brandherd, beseitigten die angebrannten Holzscheite und löschten sie ab. Mit einem Be- und Entlüftungsgerät sowie einem Überdrucklüfter wurde das Gebäude rauchfrei gemacht.

Den Einsatz der rund 40 Kräfte, die mit sieben Fahrzeugen anrückten, leiteten der Waldecker Kommandant Michael Pinzer und Kreisbrandmeister Alois Schindler. Auch ein Rettungswagen aus Kemnath und einer aus Erbendorf zur Absicherung des Atemschutzeinsatzes sowie ein Kaminkehrer waren vor Ort. Es entstand geringer Sachschaden im dreistelligen Bereich. Laut dem Einsatzleiter des Rettungsdienstes, Silvio Rupp, wurde die Seniorin vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Godaser Straße war für rund eine Stunde komplett gesperrt.
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