Firmung in der Stadtpfarrkirche Kemnath
Sich bei Gott einhängen

Ein unvergessliches Erlebnis war für die 81 Buben und Mädchen die Firmung in der Kemnather Stadtpfarrkirche durch Domkapitular Monsignore Tom Pinzer. Bild: jzk
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Kemnath
11.07.2016
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Für 81 Buben und Mädchen - 26 weniger als bei der Firmung vor drei Jahren - war am Samstagvormittag der langersehnte Firmtag gekommen. Um ihnen das Sakrament zu spenden, war ein gebürtiger Kemnather in die Stadtpfarrkirche gekommen.

"Wir bitten Sie, mit uns um Gottes Geist zu beten und uns zu firmen", sagten die Firmlinge Michelle Wuttke und Luis Ring nach dem feierlichen Einzug zu Domkapitular Monsignore Tom Pinzer. Im Religionsunterricht, in gemeinsamen Gottesdiensten und Firmprojekten hatten sich die 45 Buben und 36 Mädchen aus den fünften bis siebten Klassen der verschiedenen Schularten auf diesen Festtag vorbereitet.

"Die Frucht des Heiligen Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte und Treue", hieß es in der Lesung, die Gemeindereferent Jochen Gößl vortrug. "Mache dein Leben fest in Gott", forderte der Domkapitular die Jugendlichen auf. "In allen Lebenslagen kannst Du dich gleichsam wie mit einem Karabinerhaken bei ihm einhängen." Gott sei nicht nachtragend. "Er ist treu und hält immer zu uns."

Die Firmung solle nicht der Abschluss, sondern ein neuer Anfang sein, betonte Pinzer vor der Erneuerung des Taufgelübdes. Gestärkt durch den Heiligen Geist sollten die Gefirmten ihren Alltag gestalten. Nach dem Taufbundlied trat jeder Firmling mit seinem Paten vor den Volksaltar, um das Sakrament zu empfangen. Dafür nahm sich der Geistliche viel Zeit und sagte zu jedem ein persönliches Wort. Währenddessen lasen Gößl und einige Firmlinge Texte vor, die die Bedeutung des Firmsakraments unterstreichen sollten.

Dazwischen sang der Projektchor unter der Leitung von Josef Zaglmann unter anderem "So wie der Wind weht, weht auch dein Geist" und "Wisst ihr nicht, ihr seid der Tempel des Heiligen Geistes". Die Instrumentalbegleitung übernahmen Siegfried Zaus (Geige), Roland Amm (Gitarre), Hans Liedtke (Kontrabass), Hans Schweizer (Flöte) und Valentin Schwarz (Posaune). Bei der Gabenprozession brachten einige Firmlinge symbolische Gaben zum Altar und erklärten deren Bedeutung.

Der Festgottesdienst endete mit dem Schlusssegen und dem Lied "Großer Gott, wir loben dich". Zur Erinnerung erhielt jeder Firmling vom Domkapitular einen Karabinerhaken mit der sinnreichen Inschrift "Du bist gehalten". Nach dem gemeinsamen Foto am Hochaltar stellten sich er und Stadtpfarrer Konrad Amschl für persönliche Erinnerungsbilder zur Verfügung.

Zur Dankandacht am Nachmittag brachten die Firmlinge eine Spende für das Bonifatius-Werk mit. Nach dem eucharistischen Segen bekamen alle Mädchen und Buben ein Erinnerungsbild des Firmspenders.
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