Friedliche 67. Kemnather Wies'n
Nicht alle "zwo gsuffa"

Ein volles Bierzelt beim Schinner-Wirt.
Vermischtes
Kemnath
19.08.2016
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Schön war's, das 67. Kemnather Wiesenfest. Auch was das Wetter betrifft. Zwar bleibt der Bierverbrauch etwas unter dem der Vergangenheit, dafür müssen die Polizisten kein einziges Mal wegen eines Gastes eingreifen, weil dieser zu viel "getankt" hat.

(mde) Armin Schinner, der zum 30. Mal der Festwirt war, zeigte sich am Mittwochnachmittag sehr zufrieden mit den zurückliegenden sechs Tagen. "Die Leute aus der Region pflegen den Besuch des Kemnather Wiesenfestes sehr, für jeden ist da was dabei", meinte er mit einem fröhlichen Gesichtsausdruck.

Johannes Ponnath von der Klosterbrauerei Kemnath zog ebenfalls ein positives Resümee. 140 Hektoliter hatte er für die Festtage gebraut. Im Vergleich zu 2015 sind "wohl rund acht Hektoliter Bier weniger ausgeschenkt worden, dafür mehr Limonade, dennoch eine sehr betrachtliche Zahl", erklärte der Diplom-Braumeister. Vom Festbier seien 200 Kästen übriggeblieben. Nur noch in Restmengen gibt es den "Hopfentraum". Für das "Pale-Ale", das zusätzlich ausgeschenkt wurde, hatte Ponnath einen Sud mit 400 Litern angesetzt.

In den Augen von Erstem Polizeihauptkommissar Bernhard Gleißner war es eine sehr friedvolle "Wies'n". Bis Mittwochnachmittag lagen den Chef der Kemnather Inspektion jedenfalls keine Anzeigen vor. Jedoch ist laut dem Beamten der Verkehrsunfall am Samstagabend beim Kreisverkehr auf der Staatsstraße 2665 nahe des Siemenswerkes (wir berichteten) auf den Genuss von alkoholischen Getränken beim Wiesenfest zurückzuführen.

Stellvertretende BRK-Bereitschaftsleiterin Kristina Konz sprach von kleineren Erste-Hilfe-Maßnahmen wie der Versorgung von Schürfwunden und Blasen an den Füßen. Somit verliefen die rund 200 Stunden für die 30 ehrenamtlichen Helfer eher geruhsam.

Eine Änderung im Musikprogramm hatte es am Montag gegeben. Dort stand nach dem Mittagstisch Alleinunterhalter "Brandy" statt der Weinwallfahrer auf der Bühne im Festzelt. Seit seinem 13. Lebensjahr spielt Reinhard Brand Quetschn, dazu Klavier, Trompete und Tenorhorn.

Mit Ausnahme des Freitags, an dem sich jedoch viele trotz Sprühregens nicht von einem Besuch abhielten ließen, begleitete Sonnenschein die Festtage. Am Dienstag beschloss ab 22.20 Uhr ein eindrucksvolles, rund viertelstündiges Feuerwerk das Wiesenfest, von dem bereits am Mittwoch nicht mehr viel zu sehen war. Nur noch einzelne Schausteller waren vor Ort.

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