Für Städtebauliches Entwicklungs- und Einzelhandelskonzepts (SEEK) Fragebögen an 1500 Haushalte
Kemnather gestalten Stadt mit

Bürgermeister Werner Nickl und Stadtmarketing-Mitarbeiterin Susanne Schiller werben dafür, dass sich möglichst viele Haushalte an der Fragebogenaktion zum neuen Städtebaulichen Entwicklungs- und Einzelhandelskonzept beteiligen. Bild: stg
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Kemnath
04.03.2016
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Chancen und Handlungsbedarf für die Entwicklung der Stadt: das soll ein Städtebauliches Entwicklungs- und Einzelhandelskonzept (SEEK) in Kemnath aufzeigen. Aktuell erarbeiten die Büros RSP Architekten und Geoplan aus Bayreuth umfangreiche Bestandsaufnahmen und Analysen.

Beide hat die Stadt mit der Erstellung eines SEEK beauftragt. Dafür ist vor allem die Einbindung der Bürger von maßgeblicher Bedeutung. "Schließlich soll das SEEK eine Planung werden, die sich an den Belangen der Bürgerschaft orientiert und so auch auf eine möglichst breite Akzeptanz in der Öffentlichkeit trifft", sagt Bürgermeister Werner Nickl. Daher befragen die Planer die Kemnather Haushalte schriftlich. Voraussichtlich im Mai werden deren Ergebnisse in einer öffentlichen Bürgerveranstaltung vorgestellt.

Die Stadtverwaltung wird in den nächsten Tagen Fragebögen an 1500 nach einem Zufallsverfahren ausgewählte Haushalte in der Stadt und in den Ortsteilen versenden. Die Bürger werden darin anhand von 30 Fragen zu verschiedenen Aspekten der Kommune befragt. Auch Vorschläge zur zukünftigen Entwicklung können geäußert werden.

"Die Befragungen werden zeigen, wie die Bevölkerung ihre Stadt wahrnimmt und beurteilt, wo sie Defizite und Handlungsbedarfe erkennt und vor allem, welche Entwicklungen künftig aus der Sicht der Kemnather Bevölkerung angestrebt werden sollen", meint Reinhard Hutzelmann vom Büro Geoplan. Die Planungsbüros erwarten sich von der Befragung wertvolle Aufschlüsse über das Funktionieren der Stadt Kemnath sowie über die Einschätzungen und Meinungen der Bevölkerung. Die Macher erwarten einen Rücklauf von mindestens 60 Prozent der Fragebögen.

Bitte um aktive Teilnahme


Auch Bürgermeister Nickl wünscht sich eine breite Beteiligung der Bürgerschaft: "Alle sind aufgefordert, sich aktiv in die Konzepterarbeitung einzubringen und den Planern ihre Vorstellungen, Meinungen und Kritik mitzuteilen." Je umfangreicher die Datengrundlage, desto höher sei deren Aussagekraft. Rathauschef und Planer bitten daher, die Befragungen zu unterstützen und die Fragebögen ausgefüllt und portofrei an die Stadt zurückzusenden oder dort abzugeben.
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