GEmeinsames Programm für die ganze Nordoberpfalz
Mittelständler rücken zusammen

Vermischtes
Kemnath
21.07.2016
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Gemeinsam die Region voranbringen, das ist das Ziel der Mittelstandsunion in der Nordoberpfalz. Dafür werden die Kreisverbände ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Tirschenreuther Mitglieder in der Verbandssitzung in den Hollerhöfen.

Waldeck. Die Zusammenarbeit mit den Kreisverbänden Neustadt/WN um Harald Gollwitzer und Weiden um Kurt Haas werden die Tirschenreuther intensivieren. Die bisher drei Nordoberpfälzer Wirtschaftstage bewiesen, "dass wir zusammen in der Region mehr erreichen als jeder nur alleine für sich", meinte stellvertretender Kreisvorsitzender Stefan Prechtl aus Kemnath. "Unsere Region hat viele Potenziale und viele Chancen." Insbesondere qualifizierte Arbeitsplätze seien eine Antwort auf den demografischen Wandel, erklärte Vorsitzender Leonhard Zintl. Er kündigte ein gemeinsames Programm der Mittelständler für die Nordoberpfalz an. Die Bürger möchten Ergebnisse für die Region. Sie würden dabei nicht in kommunalen Grenzen denken. "Wenn wir uns gemeinsam aufstellen und organisieren, kommen wir schneller voran und erreichen gemeinsam mehr", ist Zintl überzeugt.

Ein weiteres Thema war die Bankenregulierung. Stellvertretender Kreisvorsitzender Roman Melzner freute sich, dass die Wirtschaft in Bayern dank der 600 000 mittelständischen Betriebe brummt. Diese stellten einen verlässlichen Stabilitätsanker dar. Grundlage hierfür seien ein wettbewerbsfähiges Geschäftsmodell und eine solide Finanzlage, zu der vor allem die örtlichen Banken beitrügen. Jedoch hat kaum jemand im Blick, welche Gefahren auch für die heimische Wirtschaft durch die europäische Bankenregulierung entstehen.

Das bewährte Zusammenspiel von Hausbanken und Mittelstand wird durch immer neue Ideen der europäischen Bürokratie torpediert, pflichtete auch Zintl bei. Die EU sollte nicht andauernd den Kapitalmarkt mit neuen Geldern fluten und gleichzeitig die Vergaben von Krediten erschweren. "Wir müssen Finanzierungshindernisse beiseite räumen, anstatt durch ausufernde Bürokratie vor allem Regionalbanken zu schädigen". Diese seien verlässliche Partner des Mittelstandes.

Als eine erneut gelungene Veranstaltung bezeichnete Zintl rückblickend den dritten Nordoberpfälzer Wirtschaftstag Anfang Juni in Neustadt/WN mit Innenminister Joachim Herrmann. Mit dem gebürtigen Fichtelberger Markus Geyer vom Münchener Sicherheitsnetzwerk sei den 100 Zuhörern ein kompetenter Gesprächspartner zum Thema IT-Sicherheit zur Verfügung gestanden.

Steuerberater Klaus Hars wird nach der Sommerpause einen Vortrag zum Thema Erbschaftssteuer anbieten.
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