Geocaching mit dem Handy
Schnitzeljagd mal anders

Thomas Reger (links) und die Kinder zogen los, um in Kemnath verschiedene Schätze aufzustöbern. Bild: ak
Vermischtes
Kemnath
31.08.2016
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Schatzsuche mit Zettelchen war früher modern, heute geht man mit dem Smartphone auf "Geocaching". Doch selbst mit GPS-Unterstützung bleibt aber mancher vermeintliche Schatz im Verborgenen. Kulmainer Kinder haben das Spiel getestet.

Kulmain. Dazu trafen sich im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde unter Führung der Wintersportabteilung neun Kinder zwischen acht bis zwölf Jahren. Begleitet vom Paralympic-Sieger Gerd Schönfelder, der kurz vorher aus Rio heimkam, und unter Anleitung Wintersport-Leiter Thomas Reger begann die Suche nach den "Caches", also dem Schatz.

Benötigt wird dazu ein Smartphone mit einer Navigations-App. Ausgestattet mit einem Global-Positioning-System-Empfänger (GPS) und den Koordinaten eines Schatzes aus dem Internet kann man die Schätze finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat.

Zur Einführung gab Reger Tipps und einen Stadtplan mit auf dem Weg. Am Realschulparkplatz führte die erste Spur zum Cache namens "Niakemnath Falls" und der darauffolgende zum "Riesen im Gassl". Die Schätze fanden die Kinder auch nach langer Suche leider nicht. Weiter ging es zur "Alten Weide". Kaum angekommen, hoben sie sofort den ersten Fund. Wieder versteckt, ging es durch die Eisersdorfer Au zum nächsten Fundort, wo ein "Micro-Cache" versteckt sein sollte. Auch die kleine Plastikdose fand die Gruppe schnell. Der letzte Anlaufpunkt und der wichtigste Cache versteckte sich - wie es der Zufall wollte - direkt vor einer Kemnather Eisdiele. In der Dose verbarg sich die Anweisung, dass der Finder der Gruppe ein Eis ausgeben musste, was die Gruppenleiter gerne machten.
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