Gewerbe-, Industrie- und Sondergebiet hat sich seit Herbst 1962 mehr als positiv entwickelt - ...
"Geburtsstunde" vor über 50 Jahren

Vermischtes
Kemnath
17.04.2015
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Knapp 53 Jahre liegt die "Geburtsstunde" des Kemnather Gewerbe-, Industrie- und Sondergebietes zurück: Damals, im Herbst 1962, hat die Firma Siemens ihr Gewerbe angemeldet.

Seit dieser Zeit ist nicht nur der Siemens-Standort Kemnath massiv gewachsen, auch viele weitere Betriebe und Firmen aus Industrie und Handwerk haben sich am Rand der Stadt angesiedelt. Kemnath, das bis Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 von der Landwirtschaft und vom eher kleinen Handel geprägt war, hat sich bis zum heutigen Tag zur florierenden Kleinstadt mit gut 5300 Einwohnern und über 3200 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen entwickelt.

Rund 50 Hektar

Der Bebauungsplan für das Gewerbe-, Industrie- und Sondergebiet ist mittlerweile mehrmals erweitert worden. Das Gebiet im Westen der Kommune umfasst nördlich und südlich der B 22 eine Fläche von etwas weniger als 50 Hektar. Viele Flächen sind bereits belegt, etwa sechs Hektar können noch bebaut werden.

Entstanden ist ein Areal, in dem sich unterschiedlichste Branchen angesiedelt haben - und das auch noch weiter wächst. "Den Stellenwert des Industriegebiets für die Entwicklung der Kommune kann man gar nicht hoch genug einschätzen", sagt Kemnaths Bürgermeister Werner Nickl. Zu finden sind hier heute mit der Firma Siemens Healthcare, der Firma Hegele und der Firma "Ponnath - Die Meistermetzger" nicht nur leistungsfähige und international tätige Unternehmen, sondern auch bedeutende Arbeitgeber für die Menschen aus der gesamten Region.

Gesunde Mischung

Die wirtschaftliche Struktur Kemnaths - und auch des Gewerbegebiets - ist geprägt von einer gesunden Mischung unterschiedlich großer Betriebe und einer ausgewogenen Branchenvielfalt. Ihr verdankt die Stadt ihre außergewöhnliche Wirtschaftskraft und die geringe Krisenanfälligkeit.

Auch in der jüngeren Vergangenheit haben sich bestehende Betriebe erweitert und neue Branchen angesiedelt. Selbst Leerstände konnten einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Der Standort ist geeignet für Gewerbebetriebe mit zukunftsorientierter Nutzung. "Der Zuschnitt der Grundstücke ist flexibel, so dass ein Branchenmix mit unterschiedlichen Nutzungen und Größen entstehen kann", sagt Bürgermeister Werner Nickl.

Durch bestehende Betriebe seien auch jede Menge Synergieeffekte möglich. Gerade Branchen aus dem Non-Food-Bereich könnten sich noch gut entfalten. Große Teilflächen befinden sich im Besitz der Stadt, so dass eine Veräußerung kein Problem darstellen würde.

Voll erschlossen

Das Kemnather Industriegebiet bietet noch einen weiteren, großen Vorteil: Das gesamte Gebiet ist mit Strom, Wasser, Trennkanalisation, Telefon und Gas voll erschlossen, alle Grundstücke sind damit auch voll bebaubar. Der Bebauungsplan liegt in der Verwaltungsgemeinschaft zur Einsichtnahme auf.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.kemnath.de/ wirtschaft/industrie-und-gewerbegebiete
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