Gottfried und Ida Hofmann feiern goldene Hochzeit
Jubelpaar im Reisefieber

Die goldene Hochzeit von Gottfried und Ida Hofmann (vorne von links) war ein großes Familienfest. Das Jubelpaar feierte unter anderem mit Sohn Bernhard, den Töchtern Angela (hinten von links) und (Mitte von rechts) Anita sowie Enkelin Melanie, Schwiegertochter Maria und Enkelin Christina. Auch zweiter Bürgermeister Hermann Schraml (links) schaute zum Gratulieren vorbei. Bild: hl
Vermischtes
Kemnath
17.02.2016
81
0

Die Mahnungen seiner Frau Ida, etwas kürzer zu treten, überhört Gottfried Hofmann immer mal wieder. Dabei müsste sie inzwischen wissen, dass er bei der Arbeit im Garten und auf dem Hof nicht immer auf sie hört. Schließlich sind beide inzwischen seit 50 Jahren ein Paar.

Waldeck. Bei bester Gesundheit feierten Ida und Gottfried Hofmann am Wochenende mit der Familie die goldene Hochzeit. Das Jubelpaar hat am 15. Februar 1966 in der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk in Waldeck den Bund der Ehe geschlossen. Besonders gratulieren die Kinder Barbara, Rosa, Angela, Bernhard, Silvia und Anita sowie die Enkel Sabrina, Annika, Johannes, Melanie, Christina und Stefan.

Gottfried Hofmann kam als achtes von neun Kindern in Waldeck zur Welt. Dort besuchte er die Volksschule. Von 1954 bis 1958 lernte er in Ensdorf Bäcker und Metzger. Danach arbeitete er drei Jahre in der elterlichen Landwirtschaft mit. Den Wehrdienst leistete er von 1961 bis 1962 bei den Pionieren in München-Freimann ab, ehe er seine Ehefrau Ida aus Neuhof, Pfarrei Pullenreuth, kennenlernte.

1965 übernahm der Jubelbräutigam den Hof von seinen Eltern Alois und Maria. Obwohl er im Juni 1968 den Betrieb erweiterte, konnte die große Familie nicht davon leben. Also fing Hofmann 1972 bei der Deutschen Bundesbahn in Bayreuth als Arbeiter an. Schließlich ließ er sich zum Zugbegleiter, Schaffner und zuletzt zum Zugführer ausbilden.

1985 übergab das Jubelpaar den Hof an Sohn Bernhard und lebt weiter in dessen Haus. 1998, nach 44 Arbeitsjahren, ging Gottfried Hofmann in den Ruhestand. Seine Frau Ida arbeitete immer in der Landwirtschaft mit und kümmerte sich um die sechs Kinder, er selbst arbeitete im Schichtdienst und war nur höchstens jedes zweite Wochenende daheim.

Ab 2000, als die Kinder und Enkel aus dem Gröbsten heraus waren, genoss das Paar das Rentnerdasein. So unternahm es unter anderem Reisen nach Paris, Lourdes sowie Rom und lernte auch viel von Deutschland kennen. Die beiden sind gesellig und für alles aufgeschlossen. Besondere Freude machen ihnen ihre Kinder, Schwieger- und Enkelkinder, die gerne bei Oma und Opa vorbeischauen.

Beim Dankgottesdienst am Sonntag in der Pfarrkirche war Hofmanns Bruder Alois Mitzelebrant. Pfarrer Heribert Stretz gratulierte dem Jubelpaar. Er erwähnte, dass es immer vor der Messe den Rosenkranz mitbete und auch sonst am kirchlichen Leben teilnehme. Für die Stadt Kemnath überbrachte zweiter Bürgermeister Hermann Schraml Glückwünsche.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.