HAK zeigt die Geschichte der Wärmflasche
Wohlig warm

Vermischtes
Kemnath
29.11.2016
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Auch heuer eröffnet der Heimatkundliche Arbeits- und Förderkreis Kemnath (HAK) zum "Candle-Light-Abend" die Weihnachtsausstellung des Heimat- und Handfeuerwaffenmuseums. Unter dem Motto "Wohlig warm - Wärmflaschen und ihre Geschichte" widmet sich das "Gedächtnis des Kemnather Lands" einem unverzichtbaren Accessoire für zentralheizungslose frostige Winternächte.

Kuriositäten aus dem Museumsbestand und der Pegnitzer Sammlung Ernst Roth erinnern, dass einst in vielen Bauernhäusern nur der Wohnraum beheizt war. Im Schlafzimmer half da etwa eine Wärmepfanne aus dem 18. Jahrhundert, die - nicht ganz ungefährlich - mit glühenden Kohlen oder heißem Sand unter das Bett gestellt wurde, oder eine aus dem Nachlass der 2014 mit 101 Jahren verstorbenen Margarete Heuberger stammende "gerundete" Messingwärmflasche, die sich um Bauch oder Niere schmiegte.

Für Freitag, 2. Dezember, ab 17 Uhr lädt der HAK zur Vernissage in die Alte Fronveste, Trautenbergstraße 36. Zum Aufwärmen und Plaudern bei Glühwein und Plätzchen steht der Musiksalon "Musikeum" offen. Der Musikantenkreis "Wirtshaussingen" unter Leitung von Monika Fink setzt den musikalischen Rahmen. Wie man zu "alten Zeiten" drechselte, zeigt Heiner Dworzak bei den Arkaden des Musikeums. Die Ausstellung läuft bis 26. März 2017 jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr, am ersten Sonntag des Monats zusätzlich von 10 bis 12 Uhr. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
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