Hans Dötterl informiert Imker über Futtergabe
Bienen Zucker geben

Vorsitzender Andreas Schultes (rechts) dankte Fachwart Hans Dötterl für seine Erläuterungen zur Spätsommerpflege bei den Bienenvölkern. Bild: hrö
Vermischtes
Kemnath
18.08.2016
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Im Juli und August ist im Kemnather Land der Tisch für die Honigernte nur noch spärlich gedeckt. Der Blühkalender im Internet gibt Auskunft, welche Pflanzen noch Honig liefern. Dienen weder Phacelia, Rotklee, Springkraut oder der Wald als Lieferanten, wird es Zeit, eingetragenen Honig zu schleudern, Bienen gegen Varroa zu behandeln und mit dem Einfüttern zu beginnen.

Fachwart Hans Dötterl aus Sassenhof sprach beim Stammtisch der Kemnather Imker über die Spätsommerpflege der Bienenvölker. Nach den letzten Schleudern sollten die Völker eingeengt werden. Alte Waben seien zu entfernen. Für die Behandlung gegen die Varroramilben hätten sich die 60 Prozent Ameisensäure oder die totale Brutentnahme bewährt. Da die Imker den Bienen ihren Wintervorrat entnehmen, müsse mit genügend Ersatzfutter in Form von Apiinvert oder Zucker gefüttert werden.

Nur bei ausreichender Futtergabe, 15 Kilogramm Zuckerlösung im Verhältnis 3:1 bei einem Brutraum, 20 Kilogramm bei zwei Bruträumen, können genügend Winterbienen produziert werden. Im Frühjahr müsse das Volk auch Futter haben, damit es stark und gesund zum Honigsammeln aufbrechen könne. Eine Nachbehandlung gegen Varroa mit Oxalsäure sei oft im Dezember notwendig, erklärte Dötterl.

In der Diskussion stellte Kreisvorsitzender Johann Schön Hilfsmittel zur Varroabehandlung vor. Weitere Information können im Internet unter anderem auf www.immelieb.de aufgerufen werden. Vorsitzender Andreas Schultes danke Dötterl und Schön für ihre Beiträge.
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