Heimatkundlicher Arbeits- und Förderkreis plant weitere Fachgruppe
Mit Altstraßen auf neuem Weg

Die Ergebnisse der von ihm geleiteten Grabungen am Rauhen Kulm fasste Archäologe Dr. Hans Losert (Mitte) für den Heimatkundlichen Arbeitskreis zusammen. Bild: bjp
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Kemnath
06.04.2016
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Nicht müßig waren im letzten Vereinsjahr die Fachgruppen des Heimatkundlichen Arbeits- und Förderkreises (HAK), wie die Berichte bei der Hauptversammlung belegten. Doch das Arbeitsspektrum soll noch weiter ausgedehnt werden.

Stadtarchivar und "Heimatbote"-Schriftleiter Robert Schön sprach über die Aufbereitung des Bildarchivs, den ergiebigen Kontakt mit dem Archäologischen Stammtisch Neustadt am Kulm und die Erstellung eines neugestalteten regionalgeschichtlichen Jahrbuchs, Hans Bäte und Peter Wittmann gingen auf die Mitwirkung der vor- und frühgeschichtlichen Gruppe an den Grabungen am Rauhen Kulm ein.

Neue Erkenntnisse verspreche man sich von der digitalen Schummerungskarte des Geoportals Bayern, die das Auffinden von Altstraßen, Hügelgräbern und anderen archäologischen Objekten erleichtere, merkte Wittmann an. Eine Arbeitsgruppe "Altstraßen" solle gegründet werden. Von der Teilnahme der Stadtwache an den Feldlagern in Wildenau, Pressath und Amberg berichtete HAK-Vorsitzender Hans Rösch. Am 9. und 10. Juli treffen sich Fähnlein und Wachen von ringsumher beim Feldlager am Eisweiher. Rege angenommen wurden laut Rösch die von der Gästeführergruppe angebotenen beiden Nachtführungen.

Die Markierung des Geo-Erlebniswegs Kemnather Land, so der Vorsitzende weiter, sei abgeschlossen, ein Begleitheft in Arbeit. Der Kunstgruppe um Susanne Vonhoff und Rainer Sollfrank dankte Rösch für die Erstellung des "Musikeum"-Hinweisschilds und der Veranstaltungsplakate, Anna Feibert und Gerhard Gresik für die Gestaltung des HAK-Schaufensters im Turmdurchgang. Auch nach 18 Jahren ungebrochen ist der Zuspruch bei Monika Finks Wirtshaussingen: Zu elf Terminen im vergangenen Jahr kamen 1400 Besucher.

Die umfangreiche Jahresbilanz des Geschichtsvereins beeindruckte auch zweiten Bürgermeister Hermann Schraml, der dem "Aushängeschild Kemnaths" die Unterstützung der Stadt versprach: "Was möglich ist, wird getan."
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