Imker aus Nepomuk in Kemnath
Flaschenzug für Honig

Vermischtes
Kemnath
25.10.2016
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Kemnath/Nepomuk. Bienen kennen keine politischen Grenzen. Die Städtepartnerschaft zwischen Kemnath und Nepomuk vertiefte der Besuch einer kleinen Abordnung der Bienenzüchter aus Tschechien.

Im Musikeum hieß der Kemnather Imkervorsitzende Andreas Schultes seinen Amtskollegen Daniel Mareska, dessen Stellvertreter Vaclav Mertl, Seniorvorsitzenden Jan Turc und Dolmetscherin Irena Mukensnáblová willkommen. Ihnen führte Hans Rösch, Chef der Heimatkundlichen Arbeits- und Förderkreises Kemnath und Umgebung (HAK) einige historische Musikautomaten aus der Sammlung des Museumsleiters Anton Heindl vor. Beeindruckt war die Delegation auch im Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum von der Sonderausstellung "Schätze aus Papier", der Abteilung Vor- und Frühgeschichte und von den Handfeuerwaffen aus der ersten bayerischen Waffenmanufaktur in Fortschau.

Nach einer Führung durch die Altstadt empfing Bürgermeister Werner Nickl im "Übergangsrathaus" die Gäste, denen er ein Erinnerungsgeschenk auf den weiteren Weg der Stadtführung mitgab. "Vibornie" ("hervorragend") schmeckte das anschließende Essen im Landgasthof Busch in Kötzersdorf.

Im Gegensatz zu den Kemnather Imkern arbeiten die Züchter im Raum Nepomuk zum großen Teil nicht mit Bienenhäusern, sondern mit Freiständern. Daher war die Möglichkeit, die oft schweren Honigräume mit einem Flaschenzug anzuheben und zu rangieren, wie es Thea Pühl in Altköslarn zeigte, neu für die Gäste aus dem Nachbarland.

Thea Pühl und Angie Scharf hatten zudem eine Kaffeetafel vom Feinsten fürs Abschlussgespräch aufgebaut. Turc überreichte Schultes eine Miniatur der vor 150 Jahren von Major Franz Edler von Hruschka erfundenen Honigschleuder. Im Frühjahr wollen sich die Imkerfreunde in Nepomuk wieder treffen.
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