Jazz, Samba und bayerische Melodien auf der Seebühne
Konzert der Juramusikanten

Vermischtes
Kemnath
13.09.2016
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Die Juramusikanten spielten sich am Sonntagnachmittag auf der Seebühne in die Herzen von mehr als 100 Zuhörern. Über eineinhalb Stunden glänzte die Blaskapelle mit einem breiten Repertoire. Die Musiker aus Pottenstein starteten unter Leitung von Norbert Lodes mit dem Marsch Fränkische Heimat. Rasant und beweglich in ihrem unverwechselbaren Stil präsentierten sie die ganze Breite der Konzertmusik. Die Kapelle aus der Fränkischen Schweiz zeichnet der Nachwuchs aus den eigenen Reihen und in den Familien der Instrumentalisten seit der Gründung 1973 aus. Norbert Lodes freut sich über eine steigende Attraktivität der Blasmusik. "Unsere Formation erlebt ein richtiges Erblühen", stellte er fest. Das vierte Konzert auf der Seebühne, zu dem zweiter Bürgermeister Hermann Schraml begrüßte, fand bei schönstem Wetter statt. Das Plätschern des Springbrunnens im Stadtweiher sorgte zumindest gedanklich für Abkühlung. Ein kühle Prise Wind tat gut. Vor allem dann, wenn zur sommerlichen Hitze noch heiße Rhythmen aufwärmten. Spaziergänger und Radler blieben gerne und lauschten dem Sound, den die Musikanten zum Beispiel der Barcarole von Jacques Offenbach verpassten oder bayerischen Melodien. Sehr schnell nahm die Kapelle nach der bekannten Löffelpolka von Ernst Mosch, hier ersetzte die Trommel die Essbesteckteile, Abschied vom volkstümlichen Sound. Auf Pop-Jazz wie Yakety Sax oder Glenn Millers berühmtes "In the mood" folgten Boogie Woogie und Samba. Die Präsentation belohnten die Zuhörer mit begeistertem Beifall. Musikalisches Vergnügen zum Mitnehmen gab es auf einer CD. Bild: bkr

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