Johann Spörrer präsentiert Film „Unsere Heimat mit dem Radl“
Schönheit mit Auto nicht erfahrbar

Johann Spörrer (Zweiter von links) ging mit Ehrenvorsitzendem Herbert Fischer, Museumsleiter Anton Heindl, Gerhard Schultes und Heiner Schreglmann (von links) die Radtouren nochmals durch. Bild: hrö
Vermischtes
Kemnath
16.03.2016
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Wandern ist das eine, Radfahren das andere. Beides habe gegenüber dem Auto den Vorteil, dass man die Natur und die Landschaft genießen kann, erklärte Hans Spörrer zu Beginn seines Films "Unsere Heimat mit dem Radl erkunden". Museumsleiter Anton Heindl hatte den Naturfilmer und Erfinder in das "Musikeum", den Sonderausstellungs- und Begegnungsraum des Kemnather Heimat- und Handfeuerwaffenmuseums, eingeladen.

Vier Radltouren mit Pullenreuth als Start- und Endpunkt hatte der Referent vorbereitet. Mit Landschaftsaufnahmen und gut verständlichen Erklärungen sowie musikalischer Untermalung stellte er die Kurzfilme vor. Bei der ersten, 28,5 Kilometer langen Route mit den Stationen Schindellohe, Pilgramsreuth, Waldershof, Stiegelmühle, Marktredwitzer Haus, Landgasthof Rosenberger, Kellermühler und Pullenreuther Friedhof lohnte es sich laut Spörrer beim Kalksteinbruch bei Dechantsees anzuhalten. Sehenswert ist laut dem Referent auf dieser Strecke auch das Schloss Waldershof.

27,5 Kilometer weiste die Tour über Höll, Heidelfurth, Neusorg, Schwarzenreuth, Ebnath, Grünberg, Ölbrunn, Babilon, Aign, Oberwappenöst, Riglasreuth und Fichtelnaabradweg auf. Dabei sind der Armesberg, in Neusorg die Pfarrkirche Patrona Bavaria und in Schwarzenreuth die neu errichtete Kapelle zu bestaunen. Zum Fotografieren laden die Panoramen vom Armesberg und Anzenstein ein. 20,5 Kilometer legt zurück, wer von Höll über Dragoner, Schurbach, Rodenzenreuth, Waldershof, Rothenfurth und Hammerschänke in Dechantsees radelt. Bei dieser Tour ging Spörrer unter anderem auf das Kösseinemassiv und die alte Pfarrkirche St. Sebastian in Waldershof ein.

Lochau, Weihermühle, Riglasreuth, Wernersreuth, Wunschenberg, Armesberg, Godas, Zwergau, Beringersreuth, Rosenbühl und Kronau werden bei der vierten Tour (27,2 Kilometer) passiert. Hier empfahl der Referent bei Wernersreuth die schöne Aussicht in Richtung Pullenreuth, Steinwald und Lochau, den stillgelegten Basaltsteinbruch vor Wunschenberg und den Aufstieg zur Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit auf dem Armesberg

HAK-Vorsitzender Hans Rösch dankte Spörrer für die Anregung, die Heimat mit dem Radl zu erkunden. Er lud zudem zur HAK-Jahreshauptversammlung am Freitag, 18. März, ab 19.30 Uhr in der " Fantasie" ein. Dann wird Dr. Hans Losert über die Grabungen am Rauhen Kulm sprechen.
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