Jugendfeuerwehr übt mit Druckluft-Schaumlöschgerät
Angrif mit 9 Litern

Zielen, drücken und möglichst schnell löschen: Um eine brennende Ölwanne zu löschen, standen den Anwärtern nur 9 Liter eines Wasser-Schaummittel-Gemischs zur Verfügung. Jugendwart Erwin Hoffmann überwachte die Aktionen. Bild: hl
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Kemnath
17.06.2016
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Guttenberg. Dass die Feuerwehr die Jugendarbeit ganz oben ansiedelt, zeigte sich in den vergangenen Wochen. Zweiter Kommandant und Jugendwart Erwin Hoffmann hatte den Nachwuchs zu einer besonderen Übung aufs Gelände beim Glockenturm in Schweißenreuth eingeladen.

Die Anwärter durften mit einem Druckluft-Schaumlöschgerät ein mit Diesel entfachtes Feuer in einer Ölwanne löschen. Zuvor hatten sie im Unterricht die theoretischen Kenntnisse von Einsatztaktik und Handhabung von Feuerlöschern und des Micro CAFS vermittelt bekommen. Bei den Löschversuchen zeigte sich auch, dass die rund 2,5 Quadratmeter große brennende Fläche gerade noch gelöscht werden konnte, ehe die 9 Liter des Wasser-Schaummittel-Gemischs verbraucht waren. Auch lernten die Jugendlichen den Unterschied zwischen Nass- und Trockenschaum kennen.

Als Vorsichtsmaßnahme standen zwei Sicherheitstrupps mit einem Mittelschaum- und einem Hochstrahlrohr bereit. Der neue Maschinist Christoph Dumler stellte dabei sein Wissen an der Rosenbauer Tragkraftspritze Fox III unter Beweis. Lukas Vogl unterstützte die Jugendlichen bei den Löschangriffen. Hoffmann dankte allen Helfern für die Unterstützung.
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