Kampfansage des Nachwuchses der Wasserwacht für die Kreismeisterschaft im Wasservolleyball
Den Alten eins auswischen

Kreisvorsitzender Thomas Seiler und Ortsvorsitzender Bernd Wunderlich ehrten Ingrid Zeibig, Alois Emerig, Günther Strobel, Sandra Neumann, Christian Kreutzer (stehend von links), Miriam Schraml, Uwe Fraunholz und Michael Wolf (sitzend von links) für besondere Leistungen und treue Mitgliedschaft. Bild: bkr
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Kemnath
14.03.2016
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"Einmal die Alten schlagen": Das wünschen sich die jungen Erwachsenen in der Ortsgruppe der Wasserwacht. Bei den Kreismeisterschaften im Wasservolleyball möchten auch sie einmal den Wanderpokal gewinnen.

Seit 1997 schafften dies jeweils nur einmal Waldsassen und Erbendorf. Daher kam die Antwort der "Alten" an die Jungen prompt: "Da müsst ihr noch etwas älter werden."

Die Jahreshauptversammlung der Wasserretter am Samstag in der "Fantasie" war erneut eine positive Leistungsbilanz. Vorsitzender Bernd Wunderlich eröffnete sie mit einem Blick auf die Aus- und Fortbildung. 19 Aktive frischten ihre Kenntnisse in der Ersten Hilfe auf, drei erwarben das Rettungsschwimmabzeichen in Gold und sechs in Silber. Forciert wurde die Schulung im Digitalfunk. Vom Neujahrsschwimmen in Immenreuth bis zur Weihnachtsfeier im Dezember forderte der Terminkalender neben dem Dienst im Hallenbad die Wasserwacht.

Wunderlich sprach den Helfertag in Mitterteich, die Absicherung des SeaLight-Festes, die Beteiligung bei der Einweihung des Karpfenweges, das Wasserskifahren auf der Donau, das erstellte Carport und den nach Kemnath zurückgeholten Wanderpokal beim Wasservolleyballturnier an.

Der Eifer der Ortsgruppe zeigte sich im Bericht des Technischen Leiters Kai Wolf. Fünf bis sechs Kameraden besuchten im Schnitt die sonntäglichen Übungsstunden mehr. Ein Lob galt Andreas Kastner für die Reparaturarbeiten am Einsatzfahrzeug.

Günther Panzer freute sich, dass bei den jungen Erwachsenen zwei erfolgreich den Sanitätskurs absolviert haben. Die 21 Übungsstunden besuchten im Schnitt 13 Mitglieder. Außerhalb der Wasserwacht wurden Bootsführerscheine erworben. Für dieses Jahr kündigte er wieder Wasserskifahren an und gab als Ziel vor: "Die ,Alten' beim Wasservolleyball von Platz eins verdrängen." Melissa Pregler dankte er für die geleistete Unterstützung.

Mehr Teilnehmer


Auch sie verbuchte bei den Jugendlichen ein gesteigertes Interesse an den Übungsstunden. Die Zahl kletterte im Schnitt von 13 auf 16 Teilnehmer. Darüber hinaus fuhr der Nachwuchs zum Eislaufen, machte Wanderungen, übernachtete im Hallenbad und lud zur Weihnachtsübungsstunde ein. Den Eltern wurde dabei ein Einblick in das Übungsprogramm und das Leistungsniveau gegeben. Für das neue Jahr kündigte Pregler die Abnahme von Abzeichen an. Schwerpunkt der Übungen wird das komplette Trainieren von Einsätzen, vom Retten über Erste Hilfe bis Abtransport sein. "Ohne die Drei hätte ich es nicht geschafft", gestand Melissa Pregler ein, als sie Michael Wolf, Sandra Neumann und Jürgen Jaschke für deren große Mithilfe dankte.

Die Leistungsfähigkeit der Kemnather Ortsgruppe hob Kreisvorsitzender Thomas Seiler heraus. Sein Augenmerk richtete er auf die gute Jugend- und Nachwuchsarbeit. Ihr Heranführen an die künftigen Aufgaben stelle eine gute Basis für die Zukunft dar. Ein Schwerpunkt der Ausbildung müsse die Versorgung einer geretteten Person am Beckenrand sein und bleiben. Seiler dankte der Ortsgruppe für die Unterstützung beim Helfertag am Samstag in Kemnath.

Strobel 135 Stunden Dienst


Vorsitzender Bernd Wunderlich hatte noch die freudige Aufgabe, an Alois Emerig und Michael Wolf Teilnahmebescheinigungen über die Ausbildung im Digitalfunk zu überreichen. Die meisten Wachstunden leisteten Günther Strobel (135) und Alois Emerig (99). Kleine Geschenke belohnten ihren Einsatz. Die Auszeichnungsspange für 15 Jahre aktiven Dienst beim Bayerischen Roten Kreuz erhielten Ingrid Zeibig, Sandra Neumann und Christian Kreutzer. Die Ehrung für fünf Jahre nahmen Miriam Schraml und Uwe Fraunholz entgegen.
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