Kapellenerhaltungsverein feiert 25-jähriges Jubiläum
Denkmäler des Übernatürlichen

Zahlreiche Gläubige versammelten sich vor der hübsch dekorierten Kapelle. Bilder: ak (2)
Vermischtes
Kemnath
24.08.2016
24
0

Danke sagen an all jene, die sich der Kapelle angenommen haben und auch in Zukunft darum kümmern. Dies war der Kernpunkt des 25-jährigen Jubiläums des Kapellenerhaltungsvereins Ölbrunn.

Ölbrunn. Die der Gottesmutter Maria geweihte Ortskapelle der Andachtsort und historischer Mittelpunkt. Mit einem Festgottesdienst eröffnete der Verein das zweitägige Fest zu seinem Gründungsjubiläum. Rund 150 Gläubige versammelten sich vor der herausgeputzten Ortskapelle.

Menschen aufwecken


Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Alois Lehner aus Weiden. Der Kulmainer Männergesangsverein unter Leitung von Andrea Krauß umrahmte ihn musikalisch. "Die Himmel zeigen die Ehre Gottes. Wir wollen heute all jenen Dank sagen, die sich um die der Gottesmutter Maria geweihten Kapelle kümmern", verdeutlichte der Geistliche.

Er versuchte mit einer düsteren Vision - 2040 werden alle Kirchen in Bayern abgerissen - wachzurütteln und den Fokus auf die Untrennbarkeit von Katholizismus, Volk und Kirchen als eigenes Selbstverständnis zu richten. "Eure Kapelle gibt euch euer Gesicht. Unsere Kirchen sind Denkmäler des Übernatürlichen", erläuterte der Pfarrer. Er wies darauf hin, dass das tägliche Glockenläuten ein Signal Gottes ist, dass er uns Menschen nicht vergessen hat. Er erinnerte an den Erbauer Georg Prechtl, der vor 154 Jahren als Dank für sein Lebensglück die Ortskapelle errichten ließ.

Ja zur Überzeugung


"Eure Kapelle ist die geistige Quelle, in welcher der christliche Glaube weitergegeben wird. Unser Kapital sind die vielen Kirchen und Kapellen im Land. Lasst ihre Türen offen stehen, denn wir sind alle Kirche", erklärte Lehner. Abschließend forderte er dazu auf, den Mut zu haben, zum christlichen Glauben zu stehen und ihn auch weiterzugeben.

Nach den Fürbitten erinnerte Vereinsvorsitzende Martina Amtmann mit je einer von Kindern am Gedenkstein entzündeten Kerze an die verstorbenen Vereinsmitglieder und Förderer Hermann Prechtl, Josef Prechtl, Hans Busch, Herbert Scherm, Hans Scherm und Katharina Greger.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Ortsgemeinschaft und die Gäste im Festzelt am Übungsplatz des Feuerwehrgerätehauses. Am Sonntag traf man sich um 14 Uhr zu einer Andacht an der Kapelle und genoss nachmittags die Kaffee- und Kuchentafel. In gemütlicher Runde klang das Jubiläum aus.

Eure Kapelle gibt euch euer Gesicht. Unsere Kirchen sind Denkmäler des Übernatürlichen.Pfarrer Alois Lehner
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.