Kapellenfest der Feuerwehr in Guttenberg
Gott dort, wo Güte und Liebe sind

Fahnenabordnungen der Vereine hatten während des von Pfarrer Heribert Stretz (rechts) zelebrierten Festgottesdienstes Aufstellung vor der St.-Ulrich-Kapelle genommen. Bild: hl
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Kemnath
08.07.2016
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Wer aus dem Glauben lebe, könne Frieden erfahren. So wie der heilige Bischof Ulrich, der Patron der Guttenberger Kapelle,diesen von Gott geschenkt bekommen und erfahren habe. Das verdeutlichte Pfarrer Heribert Stretz beim Kapellenfest anhand des Evangeliums.

Guttenberg. In der Predigt ging er auf die 72 Jünger ein, die Jesus aussandte. Auch ohne an diese Zahl zu denken, brauchte der Herr für die Verkündigung des Gottesreiches viele Mitarbeiter. Es sollten Menschen sein, die arglos und gewaltlos seien und sich wie Schafe unter die Wölfe wagten. Die Jünger sollten großes Vertrauen zu ihm und zu Gott haben, dass für sie mit Essen und Trinken gesorgt sei.

Das Evangelium, so Pfarrer Stretz, erwähne besonders, dass die 72 voller Freude zu Jesus zurückkehrten. Die Freude entspringe dem Bewusstsein, Freunde und Vertraute Jesu zu sein. Die Aussendung der 72 ermuntere dazu, die Grundhaltung Jesu zu leben und auf ihn zu vertrauen.

Für Pfarrer Stretz hat es Papst Franziskus auf den Punkt gebracht, wenn er sagt: "Werdet eine Kirche, die offen auf die Menschen zugeht, die Freude Christi bringt und nicht einfach nur auf die Leute wartet." Jeder solle auf seine Art mit dem Nächsten eine Beziehung aufbauen. Gott sei dort, wo Güte und Liebe seien sowie wo Freundschaften gepflegt werden.

Die Lesung und die Fürbitten trug Moritz Schraml vor. Den Volksgesang begleitete Christoph Dumler an der Orgel. Dem Festgottesdienst war ein Kirchenzug vorausgegangen. Vereine, Guttenberger und Ehrengäste hatten dazu auf dem Dorfplatz Aufstellung genommen.

Ortssprecher und Feuerwehrvorsitzender Hans Reindl dankte dem Geistlichen für die feierliche Gestaltung der Messe und allen, die sich um die Pflege der Kapelle und der Außenanlagen kümmern. Nach dem Marsch zurück zum Dorfplatz lud er zum Frühschoppen ein.

Für den Nachmittag hatte die Feuerwehr ein umfangreiches Kinderprogramm, die Damen bauten ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbüfett auf. Im Schulungsraum zeigte der 75-jährige Ehrenkommandant Josef Dumler eine Auswahl seiner Aquarellbilder.
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