Katholischer Frauenbund spendet für Orthopädisches Therapiezentrum von Erzbischof Charles ...
Herz für Kinder in Ghana

Elisabeth Nickl stellte den Frauen das Orthopädische Therapiezentrum Ghana vor. Rita Ponnath vom Führungsteam überreichte ihr für die Einrichtung eine Spende in Höhe von 500 Euro. Bild: bur
Vermischtes
Kemnath
04.05.2016
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Mit seinen Aktionen deckte der Katholische Frauenbund ein breites Spektrum ab. Ob religiöse und gesellschaftspolitische Inhalte oder nur zur Geselligkeit, die Veranstaltungen waren auch in finanzieller Hinsicht ein Erfolg. Einen Teil der Erlöse gab die Gemeinschaft in der Jahreshauptversammlung weiter.

Einen 500-Euro-Scheck überreichte Rita Ponnath, Sprecherin des Führungsteams, an Elisabeth Nickl. Die Ehefrau des Bürgermeisters stellte das Orthopädische Therapiezentrum (OTC) Ghana vor. Dieses hatte die Familie Nickl bei einem Besuch in Afrika anlässlich des Geburtstages von Erzbischof Charles Buckley, in Kemnath besser bekannt als Bischof Charly, kennengelernt.

Wie Nickl berichtete, gehe das 1961 gegründete Zentrum auf die Initiative eines niederländischen Schuhmachers zurück. Mittlerweile habe es unzählige Körperbehinderte des Landes unverzichtbare Hilfe geleistet. Das OTC widme sich vor allem Kindern, die von Geburt an behindert sind, wie zum Beispiel mit stark verkürzten Gliedmaßen. Häufig müssen aber auch Wirbelsäulenerkrankungen behandelt werden, da viele Mädchen und Buben schon in frühen Jahren große Lasten tragen müssen, um ihre Eltern bei der Arbeit zu unterstützen.

Drei Säulen


Das OTC besteht aus der orthopädischen Werkstatt, in der Prothesen hergestellt und Fachkräfte ausgebildet werden, der mobilen Therapieeinheit und dem Kinderzentrum für junge Patienten, die über einen längeren Zeitraum therapiert werden müssen. Viele Kinder können dank dieser Einrichtungen wieder gehen und haben die Chance bekommen, eine Schule zu besuchen.

Einen weiteren Scheck über 300 Euro bekam Marina Frister vom "Bunten Kreis". Die Organisation am Weidener Klinikum kümmert sich um die Nachsorge von Frühgeborenen und behinderten Kindern nach der Geburt

In ihrem Rückblick erinnerte Ponnath an den Tagesauflug nach Rothenburg ob der Tauber, ein Frauenfrühstück mit religiösem Thema, einen Theaterabend mit Hubert Treml, einen Kalligraphiekurs und das Faschingstreiben. Hohe Erlöse erwirtschafteten die Bastlerinnen mit dem Verkauf von Palm- und Kräuterbuschen und weiteren Basteleien an Maria Himmelfahrt und Palmsonntag. Diese Spenden kamen ausnahmslos caritativen Einrichtungen zugute. Regelmäßig werden gehbehinderte Bewohner des Seniorenheims im Rollstuhl spazieren gefahren. Dies organisiert Theresia Denz. Rita Ponnath, Agnes Emerig und Hilde Wolf besuchen zudem immer wieder die Mitglieder im Altenheim.

Darüber hinaus lud der Frauenbund zu sieben Seniorennachmittagen, zur Senioren-Adventsfeier und zum Seniorenfasching ein. Die Halbtagesfahrt für ältere Bürger führte ins Lauterachtal und auf den Amberger Mariahilfberg.

Im Namen des Vorstands dankte Ponnath den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und die Treue zum Verein. Ebenso würdigte sie geistlichen Beirat Pfarrer Konrad Amschl, der immer ein offenes Ohr habe, das Führungsteam und allen, die das ganze Jahr über für den Verband tätig sind.
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