Kemnather Ausbildungsmesse am 8. Oktober
Berufsinformationen als Event

Um organisatorische Details für die neunte Ausbildungsmesse in Kemnath zu besprechen, trafen sich (vorne, von links) Rektorin Christine Wiesend (Grund- und Mittelschule Kemnath), Birgit Trummer (Handwerkskammer), dritte Bürgermeisterin Heidrun Schelzke-Deubzer, (hinten, von links) Projektleiter Hilmar Fütterer, Johannes Beierl (Firma Rogers Corporation), Manfred Dietrich (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung und Gründerzentrum im Landkreis Tirschenreuth), Otto Pömmerl (Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfal
Vermischtes
Kemnath
29.09.2016
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Zu einer Bildungsmesse soll sich die Ausbildungsmesse in Kemnath entwickeln. Darauf legte Manfred Dietrich, Geschäftsführer des Gründerzentrums im Landkreis Tirschenreuth, großen Wert. Bei der Vorbesprechung am Mittwoch ist das nicht die einzige Neuerung.

Termin für die neunte Veranstaltung dieser Art ist am Samstag, 8. Oktober, von 9 bis 14 Uhr im Kemnather Schulzentrum. Veranstalter sind die Wirtschaftsförderung und das Bildungsmanagement im Landkreis Tirschenreuth in Zusammenarbeit mit der Stadt Kemnath, der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer Regensburg, der Handwerkskammer, dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft und den örtlichen Schulen.

"73 Aussteller haben sich aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Dienstleitung und Weiterbildung angemeldet", berichtete der neue Projektleiter Hilmar Fütterer. Das seien 12 mehr als im Vorjahr. Dabei sei Branchenspektrum für dieses Jahr noch einmal erweitert worden, freute sich der Nachfolger von Martin Faget. Das ist auch einer der Gründe, warum die Messe erstmals in der Realschule sowie in der Mittelschule stattfindet. So haben die Aussteller mehr Platz für ihre Infostände, die von Jahr zu Jahr größer und aufwendiger werden.

"Sie wollen nicht nur Informationen vermitteln, sondern den Eventcharakter betonen und die für Berufe wichtigen Themen transparent machen", erklärte Dietrich. Er forderte, aktuelle Berufsbilder zu präsentieren, da sich in manchen Bereichen viel in den vergangenen Jahren geändert habe. Diese Messe sollte seiner Meinung nach auch einen Beitrag zur Inklusion leisten, ganz besonders im Hinblick auf die Asylanten.

Sieben Impulsreferate


Auch für die Besucher bringt diese großzügige räumliche Anordnung Vorteile. Dass die Stände nicht alle in einer großen Halle, sondern in verschiedenen Klassen- und Fachräumen sind, ist ein bewährtes Alleinstellungsmerkmal dieser Messe. Um dem Anspruch einer Bildungsmesse gerecht zu werden, werden Schülern, Unternehmern und Personalverantwortlichen sieben Impulsreferate angeboten. Schwerpunkte sind dabei "Inklusion auf dem Arbeitsplatz", "Übergänge von der Schule zum Beruf" und "Duales Studium". "Diese Fachvorträge sind vor allem für Gymnasiasten sehr interessant", meinte Dietrich. Er begrüßte es ausdrücklich, dass die Schulsysteme immer durchlässiger geworden sind.

"Auch die Eltern müssen in den Prozess der Berufsfindung mit eingebunden werden", forderte Realschuldirektor German Helgert. "Diese Messe sei eine optimale Ergänzung für den berufsbildenden Unterricht in der Mittelschule, meinte dritte Bürgermeisterin Heidrun Schelzke-Deubzer.

Johannes Beierl von der Firma Rogers Corporation in Eschenbach wird in der Realschulturnhalle mit vier Teams einen realitätsnahen Trainings-Wettkampf veranstalten. Ein Infostand beim Eingang, Flyer, Infotafeln, Orientierungspfeile und Schüler als mobile Wegweiser sollen die Orientierung in den beiden Schulgebäuden erleichtern. Für die Bewirtung der Gäste sorgen Mitglieder der Schülermitverwaltungen von Real- und Mittelschule. Es werden auch in diesem Jahr keine Schulbusse eingesetzt. Auf den Schulparkplätzen und dem Pausenhof stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
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