Kemnather CSU blickt auf 70 Jahre zurück
Konstanz statt Beliebigkeit

Vermischtes
Kemnath
14.12.2015
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Trotz einiger Rückschläge sei die Entwicklung der Stadt beispielhaft und auf die Zukunft ausgerichtet gewesen. "Die CSU war und ist die treibende Kraft, die Konstante in den Zeiten der Beliebigkeit", betonte Ortsvorsitzender und Bürgermeister Werner Nickl. Mit einem Ehrenabend in der Pizzeria Porto Stella feierte der Ortsverband 70-jähriges Bestehen. Beim Totengedenken würdigte er die Verdienste des langjährigen Ortssprechers Johann Merkl sowie des in der vergangenen Woche verstorbenen Altbürgermeisters und Ehrenbürgers Peter Prechtl.

Größter Ortsverband


"Am 31. Dezember 1945 trafen sich mehrere Bürger im Gasthaus Wolfrum, um die Christlich-Demokratische Partei zu gründen", erinnerte Nickl in der Rückschau. Mit ihrem festen christlichen Glauben wollten sie auch in der Politik dafür sorgen, dass nach den Wirren des Krieges wieder Ruhe, Einheit und Gemeinsamkeit Einzug hielten. Zum ersten Vorsitzenden sei Hans Metschnabl, zu seinem Stellvertreter Georg Bundscherer und zum Schriftführer Rudolf Ponnath gewählt worden. Auf Metschnabl folgten Georg Bundscherer, Georg Mehl, Max Kleinhempl (1951 bis 1955), Christian Reichold (1955 bis 1964), Rudi Ponnath (1964 bis 1989) und Peter Prechtl (1989 bis 2003). Seitdem führt Nickl den mit 180 Mitgliedern größten Ortsverband im Landkreis Tirschenreuth.

Seit ihrer Gründung sei die CSU in Kemnath die treibende und gestaltende Kraft gewesen, betonte Nickl. Sie stellte bis 2014 die stärkste Fraktion im Stadtrat und seit 1966 den Bürgermeister: Rudi Ponnath (1966 bis 1984), Peter Prechtl (1984 bis 2002) Werner Nickl (seit 2002). Mit Bruno Ponnath, Ehrenkreisvorsitzender und ehemaliger Landtagsabgeordneter, hatten die Stadt und die Region laut dem Redner einen starken Mitstreiter.

"Die Änderung der Strukturen, die immer neuen Anforderungen und der Wandel der Zeit erforderten wegweisende Entscheidungen für eine positive Entwicklung unserer Heimat", erklärte Nickl. Dazu gehörten unter anderem der Bau der Umgehungsstraßen, Flurbereinigungsverfahren, Ansiedlung von Industrie, Gemeindegebietsreform, Kampf um den Erhalt des Krankenhauses, Altstadtsanierung, Wasserversorgung und Erschließung neuer Baugebiete.

.Abschließend dankte er Frauen-Union und Junger Union sowie allen, die mit viel Engagement, Ehrgeiz und Weitblick die Politik vor Ort mitgestaltet haben. Kreisvorsitzender Landtagsabgeordneter Tobias Reiß gratulierte zum Jubiläum und würdigte die Leistungen von Altbürgermeister Peter Prechtl (Bericht folgt).
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