Kemnather Delegation besucht Partnerstadt Zagorje ob Savi
Freunde bleiben

Rund 40 Kemnather, Vertreter der Stadt, des Stadtrates sowie die Musikanten der Stadtkapelle Kemnath, waren der Einladung nach Slowenien gefolgt. Zagorjes Bürgermeister Matjaž Svagan (stehend, Mitte, links neben seinem Kemnather Amtskollegen Werner Nickl) und Stadtdirektor Rudi Medved (links) hießen die Gäste willkommen. Bild: mng
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Kemnath
19.04.2016
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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Gegenseitige Besuche aber ebenso, auch wenn dafür gut 680 Kilometer zurückzulegen sind. Soweit fuhr eine Kemnather Delegation, bis sie am Ziel in Slowenien ankam.

/Zagorje ob Savi. Seit acht Jahren pflegt die Stadt eine Partnerschaft mit Zagorje ob Savi. Um diese weiterhin mit Leben zu erfüllen, besuchen sich beide Seiten im jährlichen Wechsel immer wieder gegenseitig. Diesmal packte eine Delegation der Stadt mit Stadtrat, Bürgermeister Werner Nickl und dessen Stellvertreter Hermann Schraml die Koffer.

Ihnen taten es die Musiker der Stadtkapelle Kemnath gleich. Da nicht nur auf kommunaler Ebene freundschaftliche Beziehungen bestehen, hatte das SVEA-Orchester Zagorje ob Savi die Oberpfälzer Instrumentalisten zu einem Gastkonzert zu seinem 155. Jubiläum eingeladen.

Bürgermeister Matjaž Svagan, Stadtdirektor Rudi Medved sowie Jože Rabuzin, die "gute Seele" des SVEA-Orchesters, empfingen die Gäste aus Deutschland. Untergebracht waren sie im Hotel "Pri Vidrgarju" in Vidrga.

Den Höhepunkt des Besichtigungsprogramms bildete der Besuch der Postojna-Höhlen, eine der bekanntesten Höhlen der Welt, zugleich die größte Touristenattraktion Sloweniens. Der Weg führte durch eine einzigartige Höhlenlandschaft mit prachtvollen Hallen. Zunächst ging es mit dem elektrischen Höhlenzug durch die Gänge und anschließend weiter zu Fuß. Die Kemnather waren fasziniert von der unterirdischen Welt, denn hinter jeder Biegung erwartete sie ein neues Tropfsteinparadies.

Fast alle Plätze waren am Abend beim Konzert mit bayerisch-böhmischen Klängen der Stadtkapelle Kemnath unter der Leitung von René Pascal Bauer im Kulturzentrum belegt. Zum Schluss spielte das SVEA-Orchester den "Böhmischen Traum", die Stadtkapelle Kemnath intonierte als "Geschenk" an die Gastgeber "Ostanimo Prijatelji" ("Wir bleiben Freunde"), bei dem die Kemnather Besucher kräftig mitsangen. Langanhaltender Beifall war der Lohn für das wunderbare Konzert. Damit bewies das Oberpfälzer Ensemble auf beeindruckende Weise, dass Musik eben verbindet.

Stets gut aufgehoben und betreut fühlten sich die Kemnather Gäste während ihres Aufenthalts. Dafür sorgten insbesondere auch die "Bekannten der ersten Stunde" wie Marjana Mlinaric Pikelj, Janja Omahne, Gregor Brinjevec, Jože Rabuzin und Klemen Drnovsek. Alle freuen sich jedenfalls auf das nächste Wiedersehen, das dann in Kemnath sein wird.
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