Kemnather Kinderfeuerwehr macht einen Ausflug ins Wasserwerk
Ohne Wasser kein Leben und Feuer zu löschen

Wasserwart Manfred Plannerer, Christina Lehner, Christina Schmid, Jana Kausler und Nick Danowski (von links) betreuten die " Kem-Fire-Kids. Bild: mde
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Kemnath
19.09.2016
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(mde) Es gehört zu den am häufigsten kontrollierten Lebensmitteln. Täglich braucht es jedermann. Sei es zum Trinken, Kochen, Waschen, Duschen oder Gießen. Was aus dem Hahn im Haus kommt, das hat einen langen Weg hinter sich. Auch die Feuerwehr braucht es zum Löschen: das Wasser.

Einen kleinen Besuch statteten die "Kem-Fire-Kids" dem Wasserwerk Kemnath ab. Wasserwart Manfred Plannerer hatte eine spannende Führung vorbereitet. Im "Wasserhäusl" zwischen Berndorf und Oberbruck erfuhren die Kinder viel Wissenswertes.

Natürlich muss es ausreichend regnen, in den Boden einsickern und durch etliche Erd- und Gesteinsschichten dringen. Dann wird das Wasser durch verschiedene Brunnenstationen nach oben gepumpt. Hier konnten die Kinder erfahren, dass der tiefste Brunnen im Bereich Kemnath rund 170 Meter unter der Erdoberfläche liegt. Durch Glaskugeln wird das Wasser nochmals gefiltert. Nach Aussage des Wasserwartes verbraucht die Stadt Kemnath am Tag rund 1700 Kubikmeter Wasser. Bevor es in die Leitungen und schlussendlich zum Bürger gelangt, wird es mit Granulat auf den PH-Wert 8 aufbereitet. Diesen Wert weißt auch der menschliche Körper auf. Für die Stadt Kemnath gibt es als Pufferspeicher neben dem "Wasserhäusl" zwei Hochbehälter. Einen am Goldberg und einen am Läufer, berichtet Manfred Plannerer. Die Kinder um die Betreuerinnen Christina Schmid und Jana Kausler sowie Christina Lehner und Betreuer Nick Danowski waren sich einig: "Ohne Wasser geht nichts."
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