Laien- und Passionsspielverein feiert gelungene Premiere
Gegenwind für sturmfreie Bude

Vermischtes
Kemnath
09.03.2016
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Es hätte so schön sein können für die Männer an ihrem frauenfreien Wochenende. Aber es geht so ziemlich alles schief bei den Planungen für den Abend mit der "Schtripperin" der besonderen Art.

"Endlich san d'Weiber furt" so lautete am Wochenende im Sportheim das Motto des Laien- und Passionsspielvereins. Die Komödie in drei Akten von Marianne Santl begann damit, dass der Ampfelfinger Frauenbund für ein Wochenende zum Musical "König der Löwen" nach Hamburg fuhr. Das hieß "sturmfreie Bude" für die zurückbleibenden Männer. Der Schreinermeister Bert Hölzmeier (Jürgen Heining), der Bäckermeister Kare Brezl (Thomas Schöcklmann) und der Mesner Lorenz Hartl (Frank Schultes) konnten es kaum erwarten, dass ihre Frauen Renate (Esther Späth-Schöcklmann), Irmi (Patricia Burger) und die Frau von Kare endlich fort sind. Die Drei planten nämlich spontan einen feurigen Männerabend - gesellige Runde, viel Bier und sogar eine "Schtripperin" sollte kommen.

Nur Männer "krank"


Zuerst drohte der Plan zu platzen, denn die Damen wollten plötzlich, dass ihre Männer mitfahren. Ziemlich blöd, dass eine akute "Krankheitswelle" nach Ampfelfing schwappte, die nur die Männer erwischte. Der Schreinersohn Simon (Joschi Krauß) bestellte den Männern ein "super-sexy" Überraschungs-Partygirl im Internet - gegen eine kleine finanzielle "Belohnung" natürlich.

Renate hatte zuvor ihren Sohn beauftragt, während ihrer Abwesenheit auf den Vater aufzupassen, natürlich auch gegen einige Geldscheine. Simon selbst hatte andere Pläne fürs Wochenende: Sturmfrei bedeutete jede Menge ungestörte Zeit mit seiner Eva (Eva-Maria Linkel). Die Pfarrersköchin Theres (Regina Nickl), die im Ort für Zucht und Ordnung sorgte und überall einen Hauch von "Sodom und Gomorra" witterte, versprach ebenfalls, auf die Männer aufzupassen. Und zur bösen Überraschung der Männer reiste auch noch Tante Hilde (Nicole Besold) an und wirbelte den angehenden "Sündenpfuhl" gehörig durcheinander. Ihrer konnten sich die Männer zwar recht schnell entledigen, aber plötzlich stand der Pfarrer (Thomas Linkel) vor der Tür, der nicht mehr so recht gehen wollte. Was die Männer auch nicht wussten: Die "Partyüberraschung" hatte mittlerweile bei Simon abgesagt, doch Eva hatte die Knaller-Idee: Simon trat kurzerhand als Bauchtänzerin auf. Es bedurfte vieler Gespräche und der ein oder anderen "Watschen", bis die Männer ihre viel zu früh heimgekehrten Frauen davon überzeugt hatten, dass alles ganz harmlos gewesen war. Viel Applaus und zahlreiche Lacher belohnten die Darsteller für ihre Leistungen. Der Beifall galt darüber hinaus bei der Schlussvorstellung durch Vorsitzenden Georg Besold der Regisseurin Rita Brack, den Damen in der Maske, Anita Heser und Ramona Wax, Techniker Werner Brack sowie den Bühnenbauern Wolfgang Heser, Erwin Popp, Hermann Ernst, Bernd Schraml und Hans Scherer.
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