Lehrer befassen sich mit Beihilfe für Beamte
Erst Kosten erfragen

"Innerhalb eines Jahres müssen die Rechnungen bei der Beihilfestelle eingegangen sein", betonte Sozialreferent Arthur Schriml bei seinem Vortrag in Erbendorf. Bild: jzk
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Kemnath
01.02.2016
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Erbendorf. Ums Geld ging es bei einem Fachvortrag von Arthur Schriml, zu dem die Kreisverbände Tirschenreuth und Kemnath des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) nach Erbendorf eingeladen hatten. Der Sozialreferent des BLLV-Bezirks Oberpfalz erläuterte Einzelheiten zum Bereich "Beihilfe für bayerische Beamte".

Jeder Beamte sei seit 2009 verpflichtet, eine beihilfekonforme Krankenkassenversicherungen abzuschließen, erinnerte der Referent. Ausführlich erläuterte er die Bemessungshöhen und die beihilfefähigen Aufwendungen. Dabei riet er, bei einigen Leistungen von der Beihilfe und Krankenkasse einen Kostenvorschlag einzuholen. Arztrechnungen, die bei einem Auslandsaufenthalt entstehen können, seien nicht immer beihilfefähig, gab Schriml zu bedenken. "Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ist deshalb sehr zu empfehlen."

Er ging auf die Leistungen bei Geburt eines Kindes oder bei einem Todesfall ein. So sei der Beihilfeanspruch vererbbar, so dass die Hinterbliebenen die entstanden Kosten noch abrechnen könnten. Die zahlreichen Zuhörer bekamen zudem Informationen über die neuen Stufen der Pflegeversicherung und zum Thema Patientenvollmacht. Außerdem erhielten sie Tipps zu anderen relevanten Themen, bei denen sich in letzter Zeit Änderungen ergeben haben.

Die beiden Kreisvorsitzenden Wilhelm Trisl (Tirschenreuth) und Martina Thöns (Kemnath) bedankten sich beim Referenten mit einem Präsent.
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