Lehrer besichtigen Schwerin, Lübeck und Wismar
Geballte Kultur

Beim Stadtrundgang legte die Reisegruppe vor dem Löwendenkmal auf dem Marktplatz von Schwerin eine kurze Rast ein. Die Plastik und die Reliefs sollen an den Stadtgründer, Heinrich den Löwen, erinnern. Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
29.03.2016
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Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Reisegruppe des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Kreisverband Kemnath, als Ziel für die Osterfahrt in der Karwoche ausgesucht. Auch wenn das Wetter nicht so recht mitspielte, so überwogen doch die positiven Erlebnisse auf dieser Viertagesfahrt.

Nach der Ankunft in der Landeshauptstadt Schwerin begann die Führung durch das prächtige Schloss auf einer Insel im Schweriner See. Bis 1918 war dieses Wahrzeichen der Stadt der Hauptsitz der mecklenburgischen Großherzöge, seit 1990 ist es Sitz des Landtages. Die Besucher waren begeistert von den prachtvollen Wohn- und Festräumen, dem Thronsaal und der Ahnengalerie mit ihren kunstvollen Intarsienfußböden. Stationen bei der Stadtführung am nächsten Tag waren das Arsenal am Pfaffenteich, das derzeit Sitz des Innenministeriums ist, und der Dom St. Marien, der zu den Hauptwerken der Backsteingotik gehört.

Gelohnt hat sich die Busfahrt in die alte Hansestadt Lübeck, die zum Weltkulturerbe gehört. Vom Holstentor ausgehend, führte der Rundgang durch mittelalterliche Gassen und Hinterhöfe. Im Marzipan-Café erfuhren die Besucher Interessantes über die Herstellung der berühmten Lübecker Spezialität. Hinter der historischen Fassade des Buddenbrookhauses gegenüber der Marienkirche entstand ein modernes Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum.

"Die gesamte Innenstadt unserer Stadt ist Unesco-Weltkulturerbe", erzählte die Führerin in Wismar am nächsten Tag. Von der Marienkirche ist nur der über 80 Meter hohe Turm erhalten. Die Kirche St. Georgen gehört zu den monumentalen gotischen Bauten der Altstadt. Vom Turm aus genossen einige Oberpfälzer den Ausblick bis zur Ostsee.

Der Fürstenhof ist ein bedeutendes Bauwerk der landesfürstlichen Residenzarchitektur. Die Heiligen-Geist-Kirche war früher eine Spitalkirche, in der Kranke und Bedürftige versorgt wurden. Im Welt-Erbe-Haus bestaunten die Besucher das repräsentative Tapetenzimmer mit den ringsum verlaufenden Panorama-Bildern. Sehr gut gefallen hat allen der Abstecher zum Ostseebad Boltenhagen. Den Abreisetag nutzten viele zum Einkaufen von Souvenirs oder zum Bummeln in der Schweriner Altstadt.
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