Leutemeldung aus dem Krankenhaus Kemnath
Pfarrer Heribert Stretz nach 22 Jahren als Seelsorger verabschiedet

Kein Abschied für immer: Regionalleiter Christian Stadler (links), Pflegedienstleiterin Renate Lindgens (Zweite von links) und Betriebsratsvorsitzende West, Monika Selch (rechts), bedankten sich mit einem großen Geschenkkorb bei Pfarrer Heribert Stretz. Bild: Kliniken Nordoberpfalz AG
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Kemnath
14.09.2016
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Waldeck. Zeit, "auf Wiedersehen" zu sagen - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn auch wenn Pfarrer Heribert Stretz nach 22 Jahren als Seelsorger des Krankenhauses Kemnath zum 1. September aufhörte, soll es kein Abschied für immer sein. "Ich stehe natürlich dort und im Altenheim als Ansprechpartner zur Verfügung, allerdings primär für meine Gemeindemitglieder aus Waldeck und Kastl", sagte Pfarrer Stretz bei der Verabschiedung mit Regionalleiter Christian Stadler , Pflegedienstleiterin Renate Lindgens und Betriebsrätin Monika Selch .

Über zwei Jahrzehnte war Pfarrer Stretz aus Krankenhaus und Altenheim nicht wegzudenken. Weil er in einer Pfarreigemeinschaft künftig auch die Pfarrei Kastl übernimmt, muss er bei der Kliniken Nordoberpfalz AG kürzer treten. "Der Entschluss ist mir nicht leicht gefallen", gestand der Geistliche.

Die Zeit am Krankenhaus habe ihm viel gegeben. "Ich denke, dass die Krankenhaussalbungen als Zeichen der Stärkung den Patienten Mut gemacht haben", so Stretz. "Besonders beeindruckend war zu sehen, wie viele Menschen trotz geringer Hoffnungen gesund geworden sind."

"Beeindruckend" fand auch Regionalleiter Stadler die "tolle Zusammenarbeit" mit Pfarrer Stretz. "Vor allem die Weihnachtsfeiern und die Gottesdienste zu den Feiertagen hatte eine ganz besondere Atmosphäre und Stimmung", blickte Stadler zurück. Nicht zu vergessen sei die "wertvolle seelsorgerische Unterstützung der Patienten", die so viel Kraft getankt hätten, ergänzten Lindgens und Selch.

Trotz des Abschieds steht den Patienten des Krankenhauses Kemnath und des Altenheimes weiterhin ein Geistlicher zur Seite. Kemnaths Vikar Pater Dr. Joseph Meenpuzhackal stieg nahtlos zum Anfang September in die seelsorgerische Arbeit ein.
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