Maria Pinzer aus Löschwitz feiert 90. Geburtstag
Musikalische Wirtin

Bürgermeister Werner Nickl, Sohn Adolf, Schwiegertochter Edeltraud (hinten von links) gratulierten Maria Pinzer (vorne mit Urenkel Tim) zum 90. Geburtstag. Zur Feier waren auch ihre Tochter Renate (links) und Enkeltochter Sandra (rechts) gekommen. Bild: jzk
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Kemnath
13.04.2016
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Löschwitz. Maria Pinzer ist die älteste Einwohnerin von Löschwitz. "Meine Mutter war mit Leib und Seele Wirtin", verriet Sohn Adolf am Montag an ihrem 90. Geburtstag. Wegen ihrer knusprigen Grillhähnchen seien Gäste von nah und fern in das Lokal gekommen.

Maria Pinzer, die als Tochter von Josef und Stefanie Hirschmann in Blumenau (Kreis Zwickau) zur Welt kam, war das "Gastronomie-Gen" quasi mit in die Wiege gelegt worden. Schon ihre Eltern betrieben neben einer Landwirtschaft eine Gaststätte. Dort arbeitete sie mit zwei Brüdern nach dem Besuch der achtklassigen Volksschule mit. Mit Begeisterung versah sie den Organistendienst in ihrer Heimatkirche. Als Primizbraut feierte sie die Primiz von Pfarrer Klimesch mit.

1945 kam sie bei der Vertreibung zuerst nach Mecklenburg und dann nach Fichtelberg, bevor sie bei Karl Memmel in Kemnath als Haushaltshilfe eine Anstellung fand. 1951 heiratete sie in der Pfarrkirche in Kastl ihren Mann Adolf und zog mit ihm in sein Elternhaus in Löschwitz. 1955 bauten beide ein Wohnhaus mit einer Gastwirtschaft. 1986 hörte die Jubilarin als Wirtin auf, 1999 starb ihr Mann. Die Ehe war mit den vier Kindern Adolf, Renate, Anita und Irene gesegnet. Inzwischen zählen noch sieben Enkel- und drei Urenkelkinder zur Familie.

Für sie, Freunde und Bekannte stimmte die begeisterte Gärtnerin und Volksmusikhörerin das Lied "Wie schön ist das ländliche Leben" an. Ebenso gratulierten Bürgermeister Werner Nickl sowie Eva Hofmann für den Katholischen Frauenbund.
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