Mit Aliens zum Wettbewerb - Kemnather Realschüler punkten mit Ihrer Inszenierung zum Berufsbild ...
Verzweifelter Notruf aus dem All

Der Schauspiel-Coach Markus Menzel (rechts) probte mit den Neuntklässlern die Präsentation für den Wettbewerb "Technik-Scouts". Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
06.07.2016
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Die Klasse 9a der Kemnather Realschule darf sich freuen. Bei ihrer Projektschulaufgabe stellten die Schüler den Beruf des Fachinformatikers vor. Mitgeholfen haben auch die beiden Lehrkräfte Walter Thurn (Musik) und Hermann Daubenmerkl (Physik).

"Technik-Scouts" ist ein Schüler-Team-Wettbewerb rund um technische Berufsbilder, der bayernweit und schulartübergreifend seit 2007 jährlich einmal stattfindet. Die Schüler erforschen dabei - unterstützt von einer Lehrkraft - ein technisches Berufsbild ihrer Wahl und stellen ihre Recherche-Ergebnisse in kreativer Form dar. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Jugendlichen die Welt der technischen Berufe spielerisch zu erschließen.

Szenisch darstellen


Deutschlehrerin Sandra Hering reichte die Arbeit ihrer Schüler beim Wettbewerb des Bildungswerkes der bayerischen Wirtschaft ("Wirtschaft im Dialog") ein und kam damit unter die sechs Besten. "Beim großen Wettbewerbs-Finale am 14.7. dürfen wir unsere Ergebnisse vor Publikum auf der Bühne szenisch darstellen", freuen sich die Neuntklässler. Eine fachkompetente Jury mit Mitgliedern aus der Wirtschaft und den Schulen entscheidet dann, welcher Beitrag den Wettbewerb gewinnt.

Auf diese Präsentation musste sich die Schülergruppe aus der Klasse 9 a in einem eigenen Workshop mit Unterstützung eines Regisseurs intensiv vorbereiten.

Dazu kam vergangene Woche der Theaterpädagoge Markus Menzel aus München nach Kemnath. Er hatte die Aufgabe, die kurze Handlungsgeschichte, die Sandra Hering entworfen hatte, in eine ansprechende szenische Darstellung umzusetzen. Dabei ging es um verzweifelte Marsmenschen, deren Raumschiff kurz vor dem Kollaps stand. Nur dank der Hilfe eines Fachinformatikers für Anwendungsentwicklung - Experte in Sachen marsspezifischer Software - konnte das Raumschiff wieder reisetauglich gemacht werden.

Er wurde in das Raumschiff gebeamt, behob die Fehler durch den Einsatz von ausgeklügelten Experten- und Diagnosesystemen und schulte die Benutzer. Diese blieben anschließend in ständigem Kontakt mit den Erdlingen."Fachinformatiker sind keine Einzelkämpfer, sondern Mannschaftsspieler, die gemeinsam Lösungen finden", lautete ihre wichtige Erkenntnis.

Percussion und Laptop


Bei seiner intensiven Regiearbeit bezog der Schauspiel-Coach die Schüler immer wieder in das Handlungsgeschehen mit ein.Unterstützt wurden die "Schauspieler" von einer Percussionsgruppe und einer Schülergruppe am Laptop, die nicht nur optische, sondern auch akustische Impulse lieferte. Für einen möglichst effektvollen Schluss der Präsentation haben die Jugendlichen einen Rap eingeübt.

Jetzt hoffen alle, dass sie bei der Präsentation am 14. Juli im Wirtschaftsministerium im München gut abschneiden. "Das Siegerteam fährt mit der ganzen Klasse drei Tage nach Berlin" verkündete Sandra Hering. Die Zweitplatzierten erhalten einen Tag "Geocaching". Der dritte Platz ist eine Fahrt ins Deutsche Museum.
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