Mit guter Arbeit bezahlen
Bauunternehmung Markgraf führt Guthabenkarte für Beschäftigte ein

Zur ersten firmenweiten Weihnachtsfeier waren rund 720 Beschäftigte der Bauunternehmung Markgraf in die Kemnather Mehrzweckhalle gekommen. Bilder: hfz
Vermischtes
Kemnath
17.12.2015
164
0

Die Bauunternehmung Markgraf rückt die Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Das kam zum einen in einer ersten firmenweiten Jahresabschlussfeier zum Ausdruck, zum anderen soll die Leistungsbereitschaft der Beschäftigten noch stärker honoriert werden.

Immenreuth/Bayreuth. Nach einer Idee von Irene Markgraf, Gesellschafterin und Vorsitzende des Stiftungsrates der Rainer-Markgraf-Stiftung, sowie der Geschäftsführung soll mit ihnen der Unternehmenserfolg ergebnisabhängig in Form einer Gratifikation geteilt werden. Das Modell sieht für 2016 die Einführung einer Markgraf-Guthabenkarte vor, mit der alle Mitarbeiter überall, auch im Internet und weltweit, bezahlen können.

Für die rund 720 Mitarbeiter, die in die Mehrzweckhalle in Kemnath gekommen waren, neigte sich mit der Feier ein ereignisreiches Baujahr dem Ende zu. Die Veranstaltung solle das Wir-Gefühl fördern und stärken, erklärte Irene Markgraf. Sie stellte neben den Grundfaktoren erfolgreicher Unternehmensführung den leistungsbereiten Mitarbeiter ins Zentrum der Wirksamkeit aller Prozesse. Geschäftsführer Diplom-Ingenieur (FH) Winfried Praller sah "die Wurzel unserer Leistungsfähigkeit" in der "Baustelle mit ihren Prozessen und den Personen, die sich mit Wissen, Können und Leistungsbereitschaft den Aufgaben, die uns unsere Kunden aufgeben, stellen".

Das Baujahr 2015 sei geprägt gewesen durch den Tod des Geschäftsführenden Gesellschafters Rainer W. Markgraf. Das von ihm erbaute Fundament, die Rainer-Markgraf-Stiftung, zur Fortführung seiner unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung, werde seit der Konstituierung mit Irene Markgraf als Stiftungsratsvorsitzende aktiv ausgebaut.

"Rainer Markgraf wollte die Marke Markgraf erhalten und ihr die gebührende Nachhaltigkeit verleihen." Sie solle weiterhin für störungsfreies Bauen zum Nutzen aller Beteiligten stehen. Die Geschäftsführung mit Winfried Praller, Thomas Löw und Liborius Gräßmann stehe dafür ein, dass Markgraf Markgraf bleibt.

Auftritt von Klaus Karl-Kraus


Die Feier stand im Zeichen von Dialog, Kommunikation und Spaß. Für Stimmung sorgte der fränkische Kabarettist Klaus Karl-Kraus, der für seine Geschichten aus dem wahren Leben viele Lacher erntete. Darüber hinaus gab es bei einer Tombola als Hauptpreis eine Hilti zu gewinnen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Rainer Markgraf Stiftung (5)Irene Markgraf (2)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.