„Musik für Schüler“ soll zum Musizieren animieren
Hören und nachmachen

Der Bratscher Johannes Erkes, die Pianistin Maria Roters und der Geiger Anton Roters (von links) entführten die Mittelschüler in die Welt der klassischen Musik. Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
03.03.2016
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"Musik für Schüler" heißt das Stiftungsprojekt, das Kindern und Jugendlichen in Mittelschulen klassische Musik näher bringt, sie begeistert und zum eigenen Musizieren motiviert. Erich Fischer hat dieses Projekt 2009 ins Leben gerufen.

"Musizieren statt Konsumieren" lautet das pädagogische Konzept, bei dem die Mädchen und Buben in ihrer gewohnten schulischen Umgebung die Musik und verschiedene Instrumente erleben. Der Schule entstehen dabei keine Kosten. In Kemnath kamen die beiden fünften Klassen, die sechste und die Musikklasse 7 - 9 in den Genuss dieser ganz besonderen Musikstunde.

Geiger Anton Roters, Pianistin Maria Roters und Bratschist Johannes Erkes boten im Mehrzweckraum der Grundschule Musik vom Feinsten. Erkes führte kindgerecht in die Werke ein. Manchmal bezog er auch die jungen Zuhörer in das musikalische Geschehen mit ein. So durfte eine Schülerin einen leichten Klavierpart spielen, obwohl sie noch nie Klavierunterricht hatte. Beim "Kegelstadt Trio" von Wolfgang Amadeus Mozart und bei der "Klaviersonate No. 7" von Sergej Prokofjew in einer Bearbeitung für Rap spielten das Trio zusammen. Bei den Klavierstücken "Marcia alla Turca" von Mozart und "Für Elise" von Ludwig van Beethoven hatte die junge Pianistin zwei Soloauftritte. Scheinbar mühelos meisterten Roters und Erkes die sehr anspruchsvolle "Passacaglia" von Johan Halvorsen. In die Rolle des sagenhaften "Teufelsgeigers" schlüpfte Roters bei einem "Capriccio" von Niccolò Paganini und der "Teufelstrillersonate" von Giuseppe Tartini. Besonders faszinierend war das moderne Stück "Hey Brother" von Avicii, bei dem alle mitklatschten.
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