Musikalische Schnitzeljagd der Jugendblaskapelle
Töne als Wegweiser

Vermischtes
Kemnath
12.08.2016
8
0

Von Tuten und Blasen keine Ahnung: Auf die Mädchen und Buben, die zur "Musikalischen Schnitzeljagd" gekommen sind, trifft das nicht länger zu.

Sie hatte dazu die Jugendblaskapelle Kemnath beim Ferienprogramm eingeladen. 14 musikinteressierte Kinder kamen dazu in das Atrium der Mittelschule. Vorsitzende Angela Protschky und Kapellenleiter René Pascal Bauer sowie die Ausbilder Rita Kunz, Werner Rodler, Elena Rodler, Markus Kunz, Gabi Reindl und Sabrina Hübner stellten den Buben und Mädchen in verschiedenen Räumen die Instrumente vor, die in der Jugendblaskapelle gespielt werden.

Dabei lernten die Teilnehmer auch die verschiedenen Instrumentengruppen kennen. Bald konnten sie unterscheiden zwischen den Holz- (Querflöte, Saxofon, Klarinette) und den Blechblasinstrumenten mit dem sogenannten "Hohen Blech" (Trompete, Flügelhorn, Waldhorn) sowie dem "Tiefen Blech" (Posaune, Tuba, Tenorhorn) unterscheiden. Markus Kunz bewies ihnen eindrucksvoll, dass Letzteres in der Kapelle für den Rhythmus zuständig ist. Beim "We will rock you"-Spiel lernten alle schnell, im vorgegebenen Takt zu bleiben.

Bei den Blechblasinstrumenten war die Tonerzeugung besonders schwierig. Manche stellten sich beim Anblasen von Tönen gleich recht geschickt an. Bei anderen kam am Anfang nur heiße Luft auf dem Schalltrichter.

Anschließend begann die musikalische Schnitzeljagd. Zuerst sollten die Kinder die Instrumente an ihrem Klang erkennen. Dazu wurden diese von den Ausbildern hinter einer Abschirmung kurz angespielt. Bei jeder richtigen Lösung heftete Rita Kunz ein Puzzleteil an die Tafel. Alle Puzzleteile zusammen ergaben ein Bild, das einen Hinweis gab, wo die nächste Aufgabe wartet. Bei der nächsten Station war an der Trommel ein Umschlag mit der nächsten Aufgabe angebracht.

Beim Wattepusten-Spiel lernten die angehenden Musiker, zielgerichtet zu pusten. "Das ist eine wichtige Vorübung zum Spielen der Blasinstrumente, die in der Jugendblaskapelle für Melodie und Harmonie zuständig sind", erklärte ihnen Rita Kunz.

Wer Lust hatte, konnte noch versuchen, seinem Lieblingsinstrument Töne zu entlocken. Als Überraschung erhielt jedes Kind ein Eis.

Vorsitzende Angela Protschky bedankte sich bei allen Teilnehmern. "Einige von euch haben sich heute als musikalische Talente erwiesen" lobte sie. Diese möchte sie möglichst bald als neue Mitglieder der Jugendblaskapelle begrüßen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.